Wahrzeichen von Rom: 22-Jähriger stürzt im Kolosseum zehn Meter tief in den Tod
Im Kolosseum in Rom ist ein Installateur in der Nacht tödlich verunglückt.
Das historische Bauwerk bleibt für die Öffentlichkeit einen Tag lang geschlossen.
Es wird ermittelt.
Nächtliches Drama im Kolosseum: Bei einem Sturz aus zehn Metern Höhe ist ein Arbeiter in Italiens berühmtestem Denkmal ums Leben gekommen.
Der 22 Jahre alte Mann war auf der zweiten Ebene der fast 2000 Jahre alten Anlage mitten in Rom mit der Installation einer neuen Beleuchtungsanlage beschäftigt, wie die Polizei mitteilte.
Aus bislang ungeklärter Ursache verlor er das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe.
Alle Wiederbelebungsversuche hatten keinen Erfolg.
Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.
Zudem wurde die Arbeitsaufsicht eingeschaltet.
Sie soll klären, ob Sicherheitsvorschriften missachtet wurden.
Kolosseum in Rom für die Öffentlichkeit geschlossen Das tagsüber viel besuchte Denkmal war zur Zeit des Unglücks kurz nach Mitternacht längst geschlossen.
Italiens Kulturminister Alessandro Giuli sprach von einem „tragischen Ereignis, das uns bestürzt und fassungslos macht“.
Das Kulturministerium verkündete zunächst die Schließung der zweiten Ebene des historischen Bauwerks am Mittwoch.
Später hieß es, das Kolosseum werde vollständig für Besucher geschlossen, sobald alle Touristen das Bauwerk verlassen hätten.
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