Einsatz im Schwarzen Meer: Rumänisches Militär zerstört Seedrohne nahe Gasplattform
Ein Handelsschiff entdeckt eine Seedrohne nahe der Gasförderplattform „Neptun Alpha“ im Schwarzen Meer.
Die rumänische Luftwaffe reagiert sofort.
Experten untersuchen nun das Objekt.
Ein F-16-Kampfjet der rumänischen Luftwaffe hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Bukarest eine mit Sprengstoff bestückte Seedrohne nahe einer Gasförderplattform im Schwarzen Meer unschädlich gemacht.
Ein Handelsschiff habe am Morgen die treibende Seedrohne nahe der Plattform „Neptun Alpha“ etwa 80 Seemeilen östlich von Constanta gemeldet, hieß es.
Rumäniens Präsident machte Russland für die Drohne verantwortlich.
Nach der Meldung durch das Handelsschiff starteten den Angaben nach die zwei Jets.
Eine Maschine habe das Ziel mit seiner Bordkanone erfolgreich ins Visier genommen.
Ein Schiff der Küstenwache rückte zu der Drohne aus.
Ein Team zur Kampfmittelbeseitigung der rumänischen Marine an Bord habe die Seedrohne zerstört.
Es werde die Drohne nun näher untersuchen, teilte das Ministerium weiter mit.
Gasförderprojekt hat große Bedeutung Die Plattform „Neptun Alpha“ gehört zum Offshore-Förderprojekt „Neptun Deep“ im rumänischen Teil des Schwarzen Meeres.
Es ist das größte Erdgasprojekt des Landes.
Es wird zu gleichen Teilen von Petrom, einer Tochterfirma des österreichischen Energie-Konzerns OMV, und dem rumänischen Staatskonzern Romgaz entwickelt.
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