Erste Aussage vor Gericht: Fall Fabian - Angeklagte: „Hätte ihm nie etwas antun können“
Stundenlang las die Angeklagte ihre Aussage vor.
Mal stockend, mal unter Tränen.
Es ging um ihre Beziehung, ihre Pferde und die Familie.
Doch auch nach der langen Aussage bleiben viele Fragen offen.
Die Angeklagte wirkt nervös.
In der rechten Hand rollt sie unentwegt eine kleine Silberkugel, in der linken Hand hat sie ein Papiertaschentuch, vor sich einen Stapel 95 eng bedruckter DIN-4-Seiten, die sie Seite um Seite vorliest.
Es ist ihr Tag im Prozess um den getöteten achtjährigen Fabian.
Die 30-Jährige soll das Kind heimtückisch ermordet haben.
So sieht es die Staatsanwaltschaft .
Die Angeklagte widerspricht.
Die Wahrheitssuche bleibt schwierig. „Fabian hat mir nie etwas getan, und ich hätte ihm auch nie etwa antun können.
Hätte ich ihn ermordet, hätte ich mit Sicherheit das Gefühl gehabt, mein eigenes Kind zu töten“, sagt die Frau , als sie die letzte Seite ihrer Erklärung liest.
Die Staatsanwaltschaft hält sie für die Mörderin des Jungen, der am 10.
Oktober 2025 getötet und erst vier Tage später in Klein Upahl gefunden wurde.
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