Was der DFB-Star nicht essen darf - Undav: „Wäre zweimal fast gestorben“
Stuttgart – Im Fußball trifft Stuttgart-Star Deniz Undav (30) gegen jeden Gegner. Beim Essen darf Deutschlands bester Stürmer aber nicht auf Shrimps treffen… Im YouTube-Format „hstrystories“ erzählt Undav offen über sein Leben. Als es um seine Lieblingsspeisen geht, verrät er ein bisher nicht öffentlich bekanntes Geheimnis: Undav darf keine Meeresfrüchte essen!
Auf die Frage, ob er gerne Sushi esse, antwortet Undav: „Ja, aber nur mit Lachs oder vegetarisch. Weil ich keine Shrimps essen darf. Ich habe zweimal eine Allergie bekommen, wäre da zweimal fast gestorben.“ Undav hat eine Allergie gegen alle Meeresfrüchte – also auch Garnelen, Hummer und Muscheln. Der Angreifer über seine beiden allergischen Reaktionen: „Da schwillt alles an und die Luft geht weg. Davon hatte ich davor auch noch nie gehört.“
Gut für Undav: In seinen Lieblingsessen Goşt û Birinc (geschmortes Fleisch mit Reis), Pel (Weinblätter mit Reisfüllung), Lahmacun und Döner kann er Meeresfrüchten einfach aus dem Weg gehen. Keine Shrimps, dafür viel Schärfe. Undav liebt scharfe Gerichte und erzählt, dass er „auf einem Döner schon einmal drei Millionen Scoville“ gegessen habe. Zur Einordnung: Für „normale“ Esser sind 5000 Scoville noch gut verträglich, ab 30.000 Scoville startet ein Schmerzempfinden.
Aber Undav muss nicht immer extrem essen, er hat es gerne auch ganz klassisch. Er erzählt: „Wenn wir international spielen, trainieren wir meistens erst nachmittags. Dann gehe ich zwischen zehn und zwölf Uhr mit meiner Frau in die Stuttgarter Innenstadt, da ist wenig los und man hat seine Ruhe. Wir essen dann zusammen, zum Beispiel Avocado-Brot mit Lachs.“ Auch deswegen fühlt sich der Stürmer in Stuttgart so wohl. Im Sommer hatte er seinen Vertrag bis 2029 mit einer Option auf ein weiteres Jahr verlängert. Und könnte sich vorstellen, auch darüber hinaus in der Kesselstadt zu bleiben. Auf die Frage, ob Stuttgart eine Stadt für immer ist, sagte Undav: „Auf jeden Fall. Ich habe das Gefühl, dass hier im Süden, wie Stuttgart und München, die Welt noch schöner ist als im Norden. Es ist sicherer, das Wetter ist besser.“ Eine Aussage, die den VfB-Fans schmecken dürfte.
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