Russland greift Kiew am helllichten Tag mit Drohnen an
Russland hat Kiew am Donnerstag am helllichten Tag mit Drohnen angegriffen.
In der ukrainischen Hauptstadt wurde nach Angaben der Behörden ein Mann verletzt.
Bei weiteren russischen Angriffen in anderen Landesteilen wurden mindestens ein Mensch getötet und weitere verletzt.
Die Attacke auf Kiew reiht sich in eine Serie zuletzt häufiger gewordener russischer Angriffe während des Tages ein.
Journalisten der Nachrichtenagentur AFP in Kiew berichteten am Donnerstagmorgen von mehreren Explosionen, die offenbar von der ukrainischen Luftabwehr stammten.
Mehrfach wurde Luftalarm ausgelöst.
Auf in Onlinenetzwerken verbreiteten Aufnahmen waren große schwarze Rauchsäulen über einem der angegriffenen Orte zu sehen.
Bereits in der Nacht hatte Russland mehrere Regionen der Ukraine mit Drohnen und Raketen angegriffen.
Der Leiter der Kiewer Regionalverwaltung, Tymur Tkatschenko, erklärte, die Hauptstadtregion sei die ganze Nacht über mit Kampfdrohnen und ballistischen Raketen attackiert worden.
Dabei seien unter anderem Lagerhäuser getroffen worden.
In der nordöstlichen Region Sumy wurde nach Behördenangaben ein Mensch getötet, vier weitere wurden verletzt.
In Odessa am Schwarzen Meer sowie in den südlichen Regionen Saporischschja und Cherson wurden jeweils drei Menschen verletzt.
In der Großstadt Cherson seien mitten am Tag zivile Verkehrsmittel angegriffen worden, erklärte der Leiter der Stadtverwaltung, Jaroslaw Schanko.
Russland hat seine Angriffe auf Kiew zuletzt verstärkt und greift dabei zunehmend auch tagsüber an.
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