Er war eigentlich fest eingeplant - Wechsel-Wende bei diesem Bayern-Profi!
München – Das ist eine dicke Überraschung! Ein Spieler, der für die neue Saison eigentlich fest bei den Profis des FC Bayern eingeplant war, könnte den deutschen Rekordmeister nun doch überraschend vor Ende des Sommer-Transferfensters verlassen, das in der Bundesliga noch bis 1. September läuft.
Gemeint ist Offensiv-Youngster Arijon Ibrahimović (20). Der Deutsch-Kosovare wurde nach der Rückkehr von seiner einjährigen Leihe nach Heidenheim (zwei Tore und fünf Vorlagen in 34 Einsätzen) überraschend in den Profikader der Münchner aufgenommen und fest als Ersatzmann für Superstar Luis Díaz (29) auf dem linken Flügel eingeplant.
Nun aber die nächste Überraschung: Max Eberl (52) erklärte am Donnerstag, dass plötzlich doch ein Abgang denkbar ist! „Bei Arijon ist es so, dass wir ihn zurückgeholt haben, da er in Heidenheim wirklich eine sehr, sehr gute Saison gespielt hat. Er hat uns gefallen von der Intensität und von seinem Spiel her und wie er sich in Heidenheim weiterentwickelt hat. Er war dann in Vorbereitung hier, hat sehr, sehr viel Spielzeit gehabt“, sagte der Bayern-Sportchef zunächst.
Dann verriet Eberl aber: „Jetzt kann man merken, dass es für ihn doch schwerer werden könnte (bei Bayern regelmäßig zu spielen; Red.). Und deswegen sagen wir: Wenn etwas passiert, das spruchreif ist und interessant sein kann für beide Beteiligten, wäre man offen.“
Wie Sky berichtet, sollen Werder Bremen und Union bereits am Spieler baggern. Italien-Erstligist Atalanta soll sogar an einem dauerhaften Transfer interessiert sein. Sollten sich Klub und Spieler für eine Leihe entscheiden, wäre es für den gebürtigen Nürnberger mit Bayern-Vertrag bis 2028 bereits der dritte Wechsel auf Zeit. Vor seiner Leihe nach Heidenheim spielte Ibrahimović schon von Januar bis Juni 2025 auf Leihbasis für Lazio Rom. Zuvor war er auch schon von September 2023 bis Juni 2024 an den Serie-A-Klub Frosinone verliehen.
Interessant: Unabhängig davon, ob Ibrahimović diesen Sommer noch geht oder nicht, werden die Bayern aller Voraussicht nach keine weiteren Neuzugänge holen. Eberl dazu: „Wenn der Transfermarkt offen ist und ich sage 100 Prozent und nachher kommt ein Spieler ablösefrei, der mir geschenkt wird und ich darf ihn nicht nehmen, weil ich die 100 Prozent gesagt habe ... Deswegen sage ich 99 Prozent.“
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