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Kultur

Cyberangriffe: Nordkorea-Cybergruppe bestiehlt IT-Fachleute auf Jobsuche

Stern ·
Cyberangriffe: Nordkorea-Cybergruppe bestiehlt IT-Fachleute auf Jobsuche

Sicherheitsbehörden warnen vor einer Cybergruppe aus Nordkorea, die gezielt IT-Spezialisten angreift.

Was hinter der Kampagne „Contagious Interview“ steckt.

Deutsche Nachrichtendienste warnen arbeitssuchende IT-Fachleute vor einer Cybergruppierung, die Kryptodevisen zur Umgehung von Sanktionen gegen Nordkorea und zur Finanzierung seines Rüstungsprogramms stiehlt.

Die in staatlichem Auftrag handelnden Akteure setzen dabei auf sogenanntes Social Engineering.

Dabei geht es darum, Menschen gezielt zu manipulieren, damit sie vertrauliche Informationen preisgeben oder etwas tun, das dem Angreifer nützt.

In dem Hinweis, den das Bundesamt für Verfassungsschutz und der Bundesnachrichtendienst (BND) gemeinsam mit Sicherheitsbehörden in Japan, den USA und Australien veröffentlicht haben, wird erklärt, wie die nordkoreanischen Cyberkriminellen bei ihrer Kampagne, die in der IT-Sicherheitsszene „Contagious Interview“ genannt wird, vorgehen: Zuerst treten sie über soziale Medien, Job-Plattformen oder Internet-Marktplätze für freiberufliche Aufträge in Kontakt mit Softwareentwicklern und anderen IT-Fachleuten, die Arbeit suchen.

Dabei treten sie unter anderem als Vertreter von KI-Firmen oder Unternehmen aus der Kryptobranche auf.Im Verlauf des vermeintlichen Online-Bewerbungsprozesses soll der Job-Kandidat eine Aufgabe erfüllen, für die er eine Datei herunterladen soll.

Die enthält ein Schadprogramm.Sobald sich die Angreifer damit so Zugang zum System des Betroffenen verschafft hat, stehlen sie sensible Daten und Kryptowährung.

Trojaner halten Zugangswege für weitere Angriffe auf andere Systeme des Opfers aufrecht.

IT-Fachkräfte aus Nordkorea verschleiern ihre Herkunft Gleichzeitig setzt Nordkorea den Angaben zufolge auf eine andere Kampagne, zu der es bereits im Oktober 2024 einen öffentlichen Hinweis gab.

Hier besorgen sich nordkoreanische IT-Spezialisten unter falscher Identität Jobs als Remote-Entwickler bei Unternehmen.

Auch hier geht es darum, Zahlungen zu erhalten und Geld für den nordkoreanischen Staat zu beschaffen.

Um nicht als Nordkoreaner sichtbar zu werden, nutzen die Arbeitskräfte teilweise sogenannte Laptop-Farmen, das sind Orte in einem anderen Land, an denen Rechner stehen, auf die der IT-Spezialist aus der Ferne Zugriff hat.

Arbeitgeber sollten misstrauisch werden, wenn ein Bewerber beispielsweise Ausreden erfinde, um ein persönliches Treffen zu vermeiden, um Bezahlung in Kryptowährung bitte oder während des Online-Bewerbungsgesprächs häufig zur Seite schaue, so als würde er von einem zweiten Monitor ablesen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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