Jason Arday: Er nannte ihn einen Märchenerzähler
Es war absehbar, irgendwann würde der Fall Jason Arday auch die internationale Politik erreichen. Nun hat sich die US-amerikanische Botschaft in Belgien eingeschaltet.
Aber von vorn: Nachdem der Cambridge-Professor Mitte August tot in seiner Wohnung aufgefunden worden war, hatte die Universität im belgischen Gent den US-Forscher Nathan Cofnas vom Dienst suspendiert. Cofnas hatte die Plagiatsvorwürfe gegen Arday erstmals publik gemacht. Eben diese Suspendierung hat die US-amerikanische Botschaft in Belgien nun scharf kritisiert. Die US-Regierung, so schrieb der Botschafter am Samstag auf Facebook , werde alle möglichen Beziehungen zu der Universität im belgischen Gent überprüfen. Cofnas werde zum »Sündenbock« gemacht, um »seriösen Journalismus« zu bestrafen. Der US-Forscher habe »Lügen, Betrug und falsche Ideologien« im Fall Jason Arday entlarven wollen. Deshalb wolle ihn seine Universität nun zum Schweigen bringen.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.