Alarmierende Signale - Wenn Ihr Hund keine Ruhe findet
Viele Hundehalter kennen es: Der Hund läuft unruhig umher, schnuppert, sucht nach einem Liegeplatz, legt sich kurz hin und steht wenig später wieder auf. Hinter diesem Verhalten steckt oft mehr als eine harmlose Marotte. Es kann auf körperliche Beschwerden, psychische Belastungen oder ungünstige Umweltbedingungen hinweisen.
Hundehalter sollten aufmerksam werden, wenn die Unruhe plötzlich auftritt oder länger anhält. Dahinter können verschiedene gesundheitliche Probleme stecken, etwa Schmerzen oder Erkrankungen, die das Ruhen erschweren.
Um die Ursache besser einzugrenzen, lohnt es sich, zu beobachten, seit wann das Verhalten auftritt und ob es nur gelegentlich oder dauerhaft vorkommt, erklärt PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer).
Nicht immer steckt eine körperliche Erkrankung dahinter. Auch psychische Faktoren können dazu führen, dass Hunde keinen passenden Ruheplatz finden. Dazu zählen traumatische Erfahrungen, Ängste, Reizüberflutung oder eine anhaltende Überforderung durch die Umgebung.
Besonders sensible Hunde können zudem unter Verlustängsten leiden, was stabile Ruhephasen erschwert. Überschüssige Energie oder mangelnde Entspannung können die Unruhe zusätzlich verstärken.
Da Hunde Beschwerden nicht mit Worten äußern können, ist ihre Körpersprache besonders wichtig. Anzeichen für Stress und innere Unruhe sind ein häufiger Wechsel der Sitz-, Schlaf- und Liegeposition, extreme Anhänglichkeit, Rückzug, Ruhelosigkeit, Hecheln, Zittern oder Winseln.
Hilfreich ist die Frage, ob das Verhalten nur in bestimmten Situationen auftritt oder von weiteren Auffälligkeiten begleitet wird.
Manchmal liegt die Ursache deutlich näher. Der Schlafplatz ist für den Hund schlicht nicht angenehm. Ein guter Liegeplatz sollte ruhig liegen, frei von Zugluft sein, nicht in der direkten Sonne und nicht in stark frequentierten Durchgängen.
Auch die tägliche Auslastung spielt eine Rolle. Bekommt der Hund ausreichend Bewegung und Beschäftigung, fällt es ihm meist leichter, zur Ruhe zu kommen.
Hält die Unruhe jedoch an oder treten weitere Symptome auf, sollte Ihr Haustier tierärztlich untersucht werden. So lassen sich mögliche Ursachen frühzeitig erkennen und gezielt behandeln.
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.