Gut zu wissen: Warum haben Kuchengabeln eine Zacke?
Drei statt vier Zinken und eine abgeschrägte Spitze – die Form von Kuchengabeln ist kein Zufall.
Sie löste ein Problem, das Kuchenliebhaber früherer Zeiten hatten.
Auf dem Teller steht ein Stück dampfender Blechkuchen – am besten noch mit einem Klecks Schlagsahne darauf.
Daneben liegt eine Kuchengabel.
Beim genaueren Hinsehen fällt auf, dass sich das Miniaturbesteck in gleich mehreren Punkten von einer normalen Essgabel unterscheidet.
Das Offensichtliche zuerst: Eine Kuchengabel ist kleiner als eine herkömmliche Menü- oder Essgabel.
Außerdem hat sie nur drei statt vier Zinken.
Doch viele Modelle haben noch eine weitere Besonderheit: Eine der äußeren Zinken ist etwas breiter als die anderen und an der Spitze schräg eingeschnitten – als würde eine kleine Ecke fehlen.
Als das Messer überflüssig wurde Die Form der Zinke erfüllt einen bestimmten Zweck.
Früher war es selbstverständlich, Kuchen oder Torte mit Messer und Gabel zu essen.
Mit der Zeit setzte sich jedoch die Idee durch, das Messer wegzulassen.
Damit die Kuchengabel beide Aufgaben übernehmen konnte, musste sie angepasst werden.
Vor allem harte Kuchenböden aus Mürbeteig stellten eine Herausforderung dar.
Die schmalen Zinken herkömmlicher Gabeln konnten sich beim Zerteilen verbiegen oder im schlimmsten Fall sogar abbrechen.
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