"Schmerzhafter Kompromiss": Was der EU-Zolldeal mit Trump gebracht hat
Das Ringen war zäh, die Kritik danach groß: Vor einem Jahr erreichten Brüssel und Washington ein bilaterales Handelsabkommen. Wie geht es der Wirtschaft heute mit dem Deal?
Eigentlich wollte US-Präsident Donald Trump hohe Zölle auf europäische Produkte erheben. Nach Monaten des Zollkonflikts erreichten er und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Ende Juli 2025 im schottischen Turnberry dann aber eine Einigung. Trotzdem wurde noch wochenlang um Details gerungen, bis am 21. August 2025 das bilaterale Handelsabkommen stand. Ein Überblick:
In einer gemeinsamen Erklärung wurde vereinbart, dass auf die meisten europäischen Einfuhren in die USA maximal ein Aufschlag von 15 Prozent des Warenwertes erhoben werden darf - die Zollobergrenze. Brüssel machte aber im Gegenzug weitere Zugeständnisse wie die Abschaffung von EU-Zöllen auf US-Industriegüter.
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