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Hochsaison in Deutschland - Wie kann ich mich vor Wespen schützen?

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Hochsaison in Deutschland - Wie kann ich mich vor Wespen schützen?

Kaum steht Kuchen auf dem Gartentisch oder die Limo auf dem Balkon, sind sie da: Wespen. Viele Menschen werden dann hektisch, schlagen um sich oder pusten die Tiere weg. Genau das kann die Lage verschlimmern.

Lesen Sie hier, wie Sie Wespen fernhalten, Stiche richtig behandeln und wann ein Wespennest ein Fall für Profis ist.

Wespen sind meist gelb-schwarz gestreift, schlank und kaum behaart. Bienen wirken dagegen eher pelzig und braun-gelb. Ein wichtiger Unterschied: Wespen können mehrmals stechen, weil ihr Stachel nicht wie bei Bienen in der Haut stecken bleibt.

Besonders häufig am Essen auftauchen die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Viele andere Wespenarten interessieren sich kaum für Kuchen, Wurst oder süße Getränke.

Wespen stechen nicht aus Spaß. Sie verteidigen sich oder ihr Nest, wenn sie sich bedroht fühlen. Hektische Bewegungen, Schlagen nach dem Tier oder Pusten können deshalb riskant sein. Im Atem enthaltenes Kohlendioxid wirkt auf Wespen wie ein Alarmsignal.

Im Spätsommer fallen Wespen stärker auf, weil sie dann vermehrt nach Zucker suchen. Süße Getränke, Obst, Kuchen, Marmelade und Grillreste ziehen sie besonders an.

Der wichtigste Tipp: Wespen gar nicht erst anlocken. Decken Sie Speisen im Freien ab, verschließen Sie Marmelade, Honig und Saftflaschen. Räumen Sie Essensreste zügig weg.

Trinken Sie möglichst aus durchsichtigen Gläsern und schauen Sie vor jedem Schluck hinein. Dunkle Flaschen und Dosen sind riskant, weil eine Wespe darin unbemerkt verschwinden kann. Für Kinder sind Becher-Abdeckungen oder Strohhalme sinnvoll.

Hilfreich können auch Düfte sein, die Wespen nicht mögen: eine halbe Zitrone mit Nelken, Basilikum, Knoblauch oder ätherische Zitrusdüfte. Auch glimmendes Kaffeepulver wird oft genutzt. Wichtig: Die Wirkung ist nicht garantiert, ein Versuch kann es aber wert sein. Nutzen Sie Rauch oder glimmenden Kaffee nur draußen und standsicher.

Schlagen Sie nicht nach Wespen. Pusten Sie sie nicht an. Sprühen Sie keine aggressiven Mittel auf einzelne Tiere oder gar auf ein Nest. Das kann die Tiere reizen und ist rechtlich problematisch.

Besser: ruhig bleiben, langsam wegbewegen oder die Wespe vorsichtig mit einem Stück Papier vom Essen weglenken. Auch ein feiner Sprühnebel mit sauberem Wasser kann einzelne Wespen vertreiben, weil sie den Nebel als Regen wahrnehmen können.

Ein Wespenstich ist für die meisten Menschen schmerzhaft, aber nicht gefährlich. Die Stelle kann anschwellen, jucken und brennen.

Wichtig: Bei Stichen im Mund oder Rachen sofort den Notruf 112 wählen. Auch Nicht-Allergiker können durch Schwellungen Atemprobleme bekommen.

Alarmzeichen sind Atemnot, Schwindel, Herzrasen, Übelkeit, starke Schwäche, großflächige Hautreaktionen oder Kreislaufprobleme. Dann sofort 112 wählen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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