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Hitze auf den Feldern: Verbrannte Erde - Dürre bringt Bauernhöfe in Existenznöte

Stern ·
Hitze auf den Feldern: Verbrannte Erde - Dürre bringt Bauernhöfe in Existenznöte

Kleine Kartoffeln, leere Wiesen: Die Dürre drückt die Erträge.

Was das für Verbraucher heißt und was die Bauern jetzt brauchen.

Wenn Werner Escher in die Holzkiste greift, fasst er mit einer Hand drei bis vier Kartoffeln auf einmal.

In guten Jahren liegt dort nur ein großes Exemplar, wo nun mehrere Platz finden.

Anhaltende Hitze und Trockenheit drücken seine Erträge. „Die kleinen Kartoffeln nimmt ja niemand, das werden Drillinge“, sagt Escher. „Übergrößen für die Gastronomie oder den Metzger haben wir gar nicht dabei.“ Dabei sind Kartoffeln die Haupteinnahmequelle seines Hofs in Remseck zwischen Stuttgart und Ludwigsburg. „ Dürre trifft mit voller Wucht“ Was bei Escher in der Kiste liegt, steht stellvertretend für die Probleme vieler Höfe im Südwesten.

Wochenlange Trockenheit und Hitze haben die Böden ausgetrocknet, Regen kam für viele Kulturen zu spät. „Zehn Zentimeter Niederschläge - da ist es weiter unten im Boden noch knochentrocken“, sagt Joachim Rukwied bei der Ernte-Pressekonferenz des Landesbauernverbands Baden-Württemberg ( LBV ) in Remseck. „Die Dürre trifft unsere Landwirtschaft mit voller Wucht“, sagt der LBV-Präsident.

Auf vielen Betrieben fehle seit Monaten das Wasser.

Häufigere Wetterextreme, hohe Kosten und niedrige Preise setzten auch gut aufgestellte Höfe unter Druck.

Einige kämpften um ihre Existenz, wenn das Wetter sich nicht ändere.

Rückgänge bis zu 19 Prozent Was in den Kisten und auf den Feldern fehlt, lässt sich auch in Zahlen messen.

Beim Winterweizen wurden durchschnittlich 67,2 Dezitonnen je Hektar geerntet - 8,2 Prozent weniger als im Mittel der vergangenen sechs Ernten.

Wintergerste kam mit 70 Dezitonnen je Hektar vergleichsweise glimpflich durch das Jahr und lag 1,3 Prozent über dem Schnitt.

Bei Sommergerste, Raps und Hafer lagen die Erträge bei 49,6, 35,7 und 38,9 Dezitonnen je Hektar - Rückgänge zwischen 9,7 und 19,4 Prozent.

Insgesamt erwartet der LBV 2,57 Millionen Tonnen Getreide.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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