Forsa-Umfrage: Hohe Spritpreise: Mehrheit fordert die Einführung eines Preisdeckels
Die Zustimmung für eine Begrenzung der Spritpreise ist gestiegen – besonders im Osten fordern die Menschen Entlastung beim Tanken.
Tanken ist teuer: Durch den Konflikt im Nahen Osten sind die Benzinpreise stark gestiegen.
In anderen europäischen Ländern gibt es daher staatlich festgelegte Höchstpreise für Sprit.
Auch in Deutschland fordert eine Mehrheit die Einführung eines sogenannten Preisdeckels für Benzin und Diesel.
Die Zustimmung zur Begrenzung der Spritpreise ist laut Umfrage seit dem Frühjahr sogar noch etwas gestiegen: von 67 Prozent im April auf derzeit 69 Prozent.
Aktuell sprechen sich 26 Prozent der Deutschen gegen eine solche Maßnahme aus.
Fünf Prozent antworteten mit „weiß nicht“.
Spritpreise: Preisdeckel nach europäischem Vorbild Die Bundesregierung hat bereits auf die stark gestiegenen Kraftstoffpreise reagiert und plant die Einführung eines befristeten Preisdeckels nach den Vorbildern Luxemburgs und Belgiens.
Besonders hoch ist die Zustimmung im Osten: Dort wünschen sich 81 Prozent der Befragten eine Spritpreisbremse, im Westen sind es dagegen 67 Prozent.
Vor allem Anhänger von SPD und Linken wünschen sich, dass der Staat hier eingreift.
Unter den Sympathisanten der AfD lehnt hingegen etwa ein Drittel (35 Prozent) verbindliche Höchstpreise an der Zapfsäule ab.
Bund und Länder haben sich auf ein Entlastungspaket verständigt: Ab 1.
Oktober soll die Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis zum Jahresende um 14 Cent je Liter sinken.
Einschließlich der geringeren Mehrwertsteuer soll dies die Preise an der Zapfsäule um insgesamt je 17 Cent je Liter senken.
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