Gauner-Komödie bei Prime Video: Stanley Tucci will in „Masterplan“ die Mona Lisa klauen
Ein alternder Meisterdieb, zwei junge Spezialisten und die Mona Lisa: In „Masterplan“ plant Stanley Tucci einen Louvre-Coup.
Kurz nach Drehstart wurde er von der Wirklichkeit eingeholt.
Manchmal wird die Fiktion von der Wirklichkeit eingeholt.
Am 19.
Oktober 2025 brachen Diebe in den Pariser Louvre ein und raubten Kronjuwelen im Wert von 88 Millionen Euro.
Sechs Tage zuvor hatten die Dreharbeiten für den Film „Masterplan“ begonnen, in dem Hollywood-Star Stanley Tucci („Der Teufel trägt Prada“, „Konklave“) einen Meisterdieb spielt, der die Mona Lisa aus dem Louvre klauen will. „Es war sowas von seltsam“, erzählt Tucci (65) im Interview der Deutschen Presse-Agentur in London . „Wir mussten lachen.
Eigentlich sollte man darüber nicht lachen, aber der Zeitpunkt war einfach zu kurios.
Und dann auch noch am helllichten Tag - durchs Fenster rein, die Sachen mitnehmen und wieder raus.
Das war unglaublich dreist.“ Ein Meisterdieb mit großem Plan Für einen Filmplot würde der echte Fall nicht ausreichen.
In „Masterplan“ (Streamingstart: 16.10.) braucht es, wie der Name schon sagt, einen sehr viel ausgefeilteren Plan.
Ausgedacht hat ihn sich der in die Jahre gekommene Meisterdieb Roger (Tucci).
Bevor sich Roger zur Ruhe setzt, will er einen letzten großen, schier unmöglichen Coup landen: den Raub von Leonardo da Vincis Meisterwerk.
Dafür rekrutiert er aus Rom die Cybercrime-Expertin Chiara (Simona Tabasco) und aus Paris den großspurigen Sprengstoffspezialisten Jay (Victor Belmondo).
Durch einen Trick bringt er die beiden zusammen und erzählt ihnen, sie seien Geschwister - und er ihr Vater.
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