Hitzewelle: Merz will Helfern im Waldbrandgebiet danken
Aus dem Sommerurlaub ins Katastrophengebiet: Seinen ersten öffentlichen Termin seit 23 Tagen nimmt der Kanzler fernab der Hauptstadt wahr.
Es ist der erste öffentliche Termin von Bundeskanzler Friedrich Merz nach seinem Sommerurlaub: Zwei Tage nach der vollständigen Löschung des verheerenden Waldbrands in der Eifel besucht der CDU-Politiker das Gebiet, um den Helfern zu danken.
In Hürtgenwald will er sich am Nachmittag über den Einsatzverlauf und die Lage vor Ort informieren.
Der Waldbrand in der Eifel war nach Einschätzung der Landesregierung der größte in der Geschichte Nordrhein-Westfalens.
Nach einer Woche gab der Bürgermeister der besonders stark betroffenen Gemeinde Hürtgenwald , Stephan Cranen, am Donnerstag Entwarnung: „Das Feuer ist gelöscht.“ Merz als erster Vertreter der Bundesregierung im Waldbrandgebiet Aus der Bundesregierung war bisher niemand im Katastrophengebiet.
Allerdings waren mehrere Vertreter der nordrhein-westfälischen Landesregierung dort.
Ministerpräsident Hendrik Wüst ( CDU ) unterbrach dafür vor einer Woche seinen Urlaub in der Lüneburger Heide.
Der Kanzler hat den Einsatzkräften bisher nur über die Plattform X für ihren „unermüdlichen und oft bis zur Erschöpfung reichenden Einsatz“ gedankt.
Das will er nun auch noch einmal persönlich tun.
Während des Einsatzes hatte er sich laufend unterrichten lassen.
Letzter öffentlicher Auftritt am 29.
Juli Die Opposition hatte ihm während seiner Abwesenheit im Zuge der Hitzewelle aber Untätigkeit bei der Bekämpfung des Klimawandels vorgeworfen.
So sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge bei RTL und ntv: „Friedrich Merz scheint zu hoffen, wenn er im Urlaub ist und niemand ihn sieht, auch niemand auf die Idee kommt, dass er zuständig sein könnte, die Folgen der Klimakrise zu bekämpfen.“ Merz war vor der Sommerpause wegen des personellen Umbaus von Regierung, Fraktion und Partei in seiner eigenen Partei unter Druck geraten.
Am 29.
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