Übungen nach dem Aufstehen - Diese 5-Minuten-Routine wirkt wie ein Wunder!
Der Wecker klingelt. Doch der Körper ist noch längst nicht wach. Der Rücken fühlt sich steif an, die Hüfte zwickt, die ersten Schritte Richtung Bad wirken schwerfälliger als früher. Viele kennen dieses Gefühl. Besonders ab dem 50. Lebensjahr berichten Menschen häufiger von morgendlicher Steifheit.
Der Grund: Nachts verbringt unser Körper oft zu lange in derselben Position. Muskeln und Gelenke fahren währenddessen herunter und müssen am Morgen erst wieder in Schwung kommen.
Die gute Nachricht: Dafür braucht es weder Yoga-Matte noch Fitnessstudio. Schon wenige Minuten Bewegung direkt nach dem Aufwachen können helfen laut AOK, den Kreislauf anzukurbeln und die Beweglichkeit zu verbessern.
Noch in Rückenlage die Zehen langsam zum Körper ziehen und anschließend wieder wegstrecken. Danach die Füße einige Male nach rechts und links kreisen lassen.
Ein Bein bleibt ausgestreckt. Die andere Ferse langsam über die Matratze Richtung Gesäß ziehen. Anschließend wieder strecken und die Seite wechseln.
Ein Knie mit beiden Händen vorsichtig Richtung Brust ziehen. Die Position etwa 15 Sekunden halten. Dann die Seite wechseln.
Beide Füße aufstellen. Die Knie bleiben geschlossen und sinken langsam erst nach rechts, dann nach links. Die Bewegung sollte kontrolliert und ohne Schwung erfolgen.
Füße aufstellen, Gesäß und Bauch leicht anspannen. Dann das Becken einige Zentimeter anheben, kurz halten und langsam wieder absenken.
Schon fünf Minuten Bewegung können helfen, Muskeln und Gelenke sanft auf den Tag vorzubereiten. Wer die Übungen regelmäßig macht, spürt oft schon nach wenigen Tagen einen Unterschied erklärt Dr. Michél Gleich gegenüber FOCUS online.
Der größte Vorteil: Die Übungen finden genau dort statt, wo der Tag beginnt. Im Bett.
Eine gewisse Steifheit nach dem Aufstehen ist meist harmlos. Hält sie jedoch länger an oder kommen Schmerzen, Schwellungen, Taubheitsgefühle oder Kraftverlust hinzu, sollte dies ärztlich abgeklärt werden.
Denn hinter ausgeprägter Morgensteifigkeit können in manchen Fällen auch Erkrankungen wie Gelenkverschleiß, Bandscheibenprobleme oder entzündlich-rheumatische Beschwerden stecken.
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