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Wegen Internet-Hass - Briatore droht argentinischen Medien

Bild Sport ·
Wegen Internet-Hass - Briatore droht argentinischen Medien

Beim Schlendern durch die Boxengasse mit Supermodel Naomi Campbell (56) zeigte sich Flavio Briatore (76) in Baku von seiner charmanten Seite. Dass der Boss des Alpine-Rennstalls aber auch ganz anders kann, erlebten die Journalisten des TV-Senders „ESPN Argentina“ bei einem Interview. Den drohte er nämlich mit einem Boykott.

Hintergrund ist ein Vorfall in Madrid und dessen Folgen. Beim Rennen liegt Alpine-Fahrer Pierre Gasly (30) vor seinem Teamkollegen Franco Colapinto (23). Der Argentinier ist schneller unterwegs, fordert einen Platztausch. Aber Gasly verfolgt weiter seine eigene Strategie, lässt Colapinto nicht vorbei.

Was folgte, war eine Welle des Hasses im Internet gegen Gasly, vor allem von Fans aus Argentinien. Die Kommentare waren so schlimm, dass sich der Franzose öffentlich darüber beklagte: „Ich weiß, dass ich als Spitzensportler in der Öffentlichkeit stehe. So war es schon immer. Aber die aktuellen Drohungen und Angriffe übersteigen jedes Maß. Vor allem, wenn sie sich gegen Mitglieder meiner Familie, meine Freundin oder andere Personen aus meinem Umfeld richten. Das ist völlig inakzeptabel.“

Nicht das erste Mal, dass die Fans von Colapinto jegliches Maß verlieren. Auch Jack Doohan (23) musste Beschimpfungen über sich ergehen lassen – einfach aus dem Grund, dass er mit dem Argentinier um ein Cockpit kämpfte.

Und selbst Sky-Experte Ralf Schumacher (51) machte schon unliebsame Bekanntschaft mit den argentinischen Aggro-Anhängern. Er hatte nach einigen Crashs von Colapinto gesagt, dass dieser nicht unbedingt in die Formel 1 gehöre.

Schumacher zu BILD: „Dann erreichten mich alle möglichen Drohungen über Instagram oder die Kommentar-Spalte des ‚Backstage Boxengasse’-Podcasts. Mir wurden Unfälle gewünscht und geraten, dass ich nicht nach Argentinien kommen solle. Denn ich würde das Land nicht lebend verlassen. Das war schon richtig böse. Auch aufgrund meiner sexuellen Orientierung wurde ich beschimpft.“

Diese Entwicklung beobachtet Briatore genau. Und jetzt reicht es ihm. Der Italiener zu „ESPN Argentinien“: „Wenn die Argentinier Franco unterstützen wollen, dann sollen sie es sauber machen. Wenn wir immer wieder diese sinnlose Wut der Fans sehen müssen, dann werden wir irgendwann aufhören, mit den argentinischen Medien zu reden.“

BUMM! Briatore droht einen Medien-Boykott an. Colapinto tut übrigens das Seine, um den zu verhindern. Er stellte sich vor seinen Kollegen Gasly und forderte die Fans in seiner Heimat auf, die Beschimpfungen einzustellen.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.

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