Hayden Panettiere ist tot: Das kurze, schwere Leben der Schauspielerin
Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren gestorben.
Hinter der Fassade des Hollywoodstars lag ein Leben voller Brüche.
Der Tod von Hayden Panettiere löst Bestürzung aus.
Die Schauspielerin, die als unverwundbare Cheerleaderin Claire Bennet in „Heroes“ weltbekannt wurde, starb am Sonntag im Alter von 36 Jahren.
Ihr Vater machte den Tod in einem Statement öffentlich, eine Todesursache wurde nicht genannt.
In ihrem kurzen Leben musste Panettiere zahlreiche Schicksalsschläge ertragen.
Wie viel sie tatsächlich auszuhalten hatte, machte sie erst im vergangenen Mai in ihren Memoiren „This Is Me: A Reckoning“ öffentlich. Übergriffe als Kinderstar Panettiere kam 1989 zur Welt und wuchs in Palisades im US-Bundesstaat New York auf.
Ihren ersten Werbespot drehte sie bereits mit elf Monaten, mit fünf Jahren stand sie für die Seifenoper „One Life to Live“ vor der Kamera.
Mit neun sprach sie im Pixar-Film „Das große Krabbeln“ die Ameise Dot, kurz darauf folgte das Football-Drama „Gegen jede Regel“.
Der internationale Durchbruch kam schließlich mit 17 Jahren in der Serie „Heroes“.
In ihren Memoiren rechnete Panettiere Jahre später mit einer Branche ab, die ihre jungen Darstellerinnen nicht geschützt habe. „Ich hatte mein Leben lang darauf vertraut, dass andere mein Bestes im Sinn haben“, schrieb sie.
Stattdessen sei sie zahlreichen Übergriffen ausgesetzt gewesen.
Unter anderem sei sie 2008 auf einer Party von einem Sender-Manager auf den Mund geküsst worden.
Mit 18 entkam sie demnach nur knapp einer Vergewaltigung durch einen bekannten britischen Musiker: Nackt neben ihm im Bett habe sie dissoziiert, bevor ihr Überlebensinstinkt einsetzte. „Mein Körper fühlte sich nicht mehr wie mein eigener an“, erinnerte sie sich.
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