RKI-Bericht: Bislang 240 Menschen in Sachsen-Anhalt durch Hitze gestorben
Hitze hat in diesem Sommer 240 Menschen in Sachsen-Anhalt das Leben gekostet.
Und die Zahlen könnten laut Robert Koch-Institut sogar noch höher liegen.
In diesem Jahr sind in Sachsen-Anhalt bis Mitte August nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) 240 Menschen durch Hitze gestorben.
Die Zahl lag in den vergangenen zehn Jahren nur einmal höher: 2018 zählte das Institut 320 Hitzetote, wie das RKI in seinem Wochenbericht mitteilte.
Damit kamen in diesem Jahr 11,2 Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Sachsen-Anhalt durch Hitze ums Leben.
Bundesweit kostete die Hitze den Daten zufolge 15.800 Menschen das Leben - so viele wie in keinem der mindestens zehn vergangenen Jahre.
9.600 dieser Todesfälle entfielen auf die Extremhitze Ende Juni, wie es hieß.
Weitere 4.000 Sterbefälle seien auf die besonders hohen Temperaturen in den ersten zwei Augustwochen zurückzuführen.
Besonders viele Hitzetote im Südwesten Deutschlands Die bisher mit Abstand höchsten Werte seit 2016 hatte das RKI im Jahr 2019 mit 7.600 Hitzetoten und im Jahr 2018 mit 9.500 Todesopfern registriert.
Die Zahlen der vergangenen Jahre variieren etwas im Vergleich zu früheren RKI-Angaben.
Laut einer Sprecherin liegt das daran, dass die Schätzungen jeden Monat neu berechnet werden - auch für die vergangenen Jahre.
Gemessen an der Bevölkerungszahl gab es dieses Jahr besonders viele Hitzetote im Saarland und in Rheinland-Pfalz, wie es hieß.
Im Saarland starben demnach pro 100.000 Einwohner schätzungsweise rund 53 Menschen, in Rheinland-Pfalz rund 48.
RKI: Zahl der Hitzetoten könnte noch höher liegen Laut RKI handelt es sich um konservative Schätzungen.
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