Vorm Lok-Kracher gegen Aue - Dieses Problem muss Ziegner in den Griff bekommen
Am Sonntag (14 Uhr) unternimmt Lok Leipzig den vierten Anlauf für einen Heim-Dreier in dieser Saison. Mit Erzgebirge Aue kommt diesmal der Drittliga-Absteiger, der ebenfalls durchwachsen in die Saison gestartet ist.
Nachdem es zuletzt gegen den Chemnitzer FC (0:2) erneut zwei Gegentore für die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner gab, muss und will er in den nächsten Tagen noch ein wichtiges Problem lösen. Der Coach: „Wir reden ja seit Wochen über das leidige Thema Defensive. Wir haben ein bisschen was umgestellt, ich denke, das hat man auch von überall gesehen. Wir haben nicht mehr mit zwei Stürmern gespielt, sondern eher ein klassisches 4-2-3-1, wo wir die Defensive etwas stabiler kriegen wollten.“ Das klappte über weite Strecken auch gut. Problem allerdings war, dass es dadurch in der Offensive zu weniger Chancen kam.
Ziegner: „Es gilt, weiter dran zu arbeiten und den Jungs das Vertrauen zu geben, dass wir es noch besser machen können. Gleichzeitig haben wir mit der besseren Stabilität in der Defensive offensiv etwas an Wucht verloren. Themen, die den gegnerischen 16er, das Angriffsdrittel von uns betreffen. Das war nicht so durchschlagskräftig wie in den ersten Spielen.“ Erstmals in dieser Saison blieb Lok so auch ohne eigenen Treffer. Ziegner: „Das müssen wir bis zum Wochenende zusammenbringen, da bleibt uns auch gar nichts anderes übrig.“
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