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Ex-Milliardär vor Gericht: Urteil: Zweieinhalb Jahre Haft für René Benko

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Ex-Milliardär vor Gericht: Urteil: Zweieinhalb Jahre Haft für René Benko

Vor rund einem Jahr wurde der österreichische Investor wegen Schädigung seiner Gläubiger verurteilt.

Das Verfahren musste in Teilen wiederholt werden.

Das Strafmaß ist erhöht worden.

In einem teilweise neu aufgerollten Prozess ist der österreichische Investor René Benko zu einer Haftstrafe von zweieinhalb Jahren verurteilt worden.

Das Landesgericht Innsbruck sah es als erwiesen an, dass der 49-Jährige seine Gläubiger geschädigt hat.

Er habe einen Mietkostenvorschuss von 360.000 Euro für ein Anwesen in Innsbruck geleistet, obwohl es um sein Signa-Firmen-Imperium bereits sehr kritisch gestanden sei, so das Gericht.

Benko war bereits im Oktober 2025 wegen dieses Verdachts zu zwei Jahren Haft verurteilt worden.

Dabei war er in einem Teilaspekt freigesprochen worden.

Diesen Freispruch hatte der Oberste Gerichtshof (OGH) aber aufgehoben.

Daher kam es zur erneuten Verhandlung, bei der die Höhe der Strafe neu festgelegt werden musste.

Der Strafrahmen für das Delikt beträgt ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe.

Vorwurf: Gläubiger durch Mietkostenvorauszahlung geschädigt Konkret ging es um den Vorwurf, dass Benko eine Mietkostenvorauszahlung von 360.000 Euro für einen weiteren Wohnsitz geleistet hat, obwohl er kurz vor der Insolvenz stand.

Damit soll er seine Gläubiger geschädigt haben.

Benko bekannte sich laut Nachrichtenagentur APA nicht schuldig.

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