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Schülerproteste in Frankreich: „Wir können nur unsere Stimme erheben“

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Schülerproteste in Frankreich: „Wir können nur unsere Stimme erheben“

Diese Zusammenfassung wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Die Proteste von Schülern und Studierenden in Frankreich gehen weiter. Was treibt die Jugendlichen an? Hier einige Antworten, gesammelt am Rande von Demonstrationen in Paris.

„Ich bin hier, weil es wichtig ist, unsere Solidarität mit allen Schülerinnen und Schülern zu zeigen. Auch wenn mich die Maßnahmen nicht direkt betreffen, weil ich nicht mehr auf der Schule bin, ist es mir sehr wichtig, meine Solidarität zu zeigen, weil ich selbst auf dem Gymnasium war. Das ist vier Jahre her. Ich weiß also, mit welchen Problemen sie jetzt konfrontiert sind.

Es ist auch wichtig zu zeigen, dass sich die verschiedenen Kämpfe überschneiden. Für viele junge Menschen ist es schwer, sich eine Zukunft vorzustellen, wegen der KI und der hohen Lebenshaltungskosten. Deshalb ist es auch entscheidend, dass Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund und aus verschiedenen Altersgruppen demonstrieren, bis Veränderungen kommen. Das ist das Einzige, was wir tun können: Wir können nur unsere Stimme erheben. Denn es muss mehr Geld für Bildung geben.

Hier in Frankreich , unter der aktuellen Regierung, ist der wichtigste Haushaltsposten der Schuldendienst, und das ist ein starkes Symbol für den Bruch, den radikalen Wandel, der gerade stattfindet. Wir müssen durchsetzen, dass die Bildung an erster Stelle stehen muss, denn sie ist unsere Zukunft. Sich auf die Schulden zu konzentrieren, ist die falsche Antwort. Es geht nicht nur um unsere Zukunft als Studierende, sondern um die Zukunft Frankreichs. Investitionen in die Bildung werden unser Land langfristig stärker machen.“

„Wir sind hier, weil wir aus der Banlieue sind. Wir haben das Gefühl, noch schlechter behandelt zu werden. Wir sind Gymnasiasten, wir brauchen Ressourcen. Wir haben zu wenig Lehrkräfte, ausgefallene Stunden werden nicht ersetzt. Die Lehrer machen auch zu viele Pausen. Das Gymnasium ist in einem bedauernswerten Zustand. Die Klassen sind viel zu voll, und im Sommer ist es in den Räumen unerträglich. Außerdem ist das System Parcoursup für die Hochschulzulassung katastrophal. All das muss geändert werden, das sind unsere Forderungen.“

Milo: „Ich studiere Grafikdesign, und wir sehen, dass unser Budget sehr gering ist. Wir arbeiten mit sehr alten Versionen unserer Software. Wir benutzen Adobe 2013, bei uns laufen noch Programme wie Windows 7 und manchmal sogar noch Windows XP. Es ist schwierig, unter solchen Bedingungen zu arbeiten und kreativ zu sein. Wir müssen außerdem Praktika finden. Die Budgets dafür werden auch fortlaufend gekürzt, sodass es schwierig ist, einen Platz zu finden. Wir laufen Gefahr, unser Studium in den nächsten Jahren nicht fortsetzen zu können, weil finanziell gekürzt wird. Das ist unser Hauptgrund, warum wir hier protestieren.“

Nils: „Das Budget in Frankreich für den Bildungsbereich wird immer stärker gekürzt. Wir nehmen das wie einen Witz wahr, so als würden wir nicht zählen. Ich meine, wir sind doch die Jugend, eigentlich die Zukunft des Landes. Die Politiker sagen das zwar, aber sie handeln nicht danach.

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