Freitag, 16. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Kultur

Dauerbrand: Temporäre Wasserleitung zum schwelenden Kohlebrand steht

Stern ·
Dauerbrand: Temporäre Wasserleitung zum schwelenden Kohlebrand steht

Der Kohlebrand nahe Sachsen und Sachsen-Anhalt ist auf rund zwei Hektar geschrumpft – doch das Gelände raucht noch immer.

Wasser aus einem Bergbaurestloch soll den Löscheinsatz verändern.

Im Kampf gegen den unterirdischen Schwelbrand auf dem früheren Kohlebergbaugelände bei Meuselwitz ist die temporäre Löschwasserleitung in Betrieb genommen worden.

Damit stehen mehr Wasser sowie ein stärkerer Wasserdruck zur Verfügung, wodurch auch mit anderer Löschtechnik gearbeitet werden kann, wie eine Sprecherin der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) erklärte.

Das Unternehmen ist Eigentümer der Fläche.

Seit Ende Juni schwelt der Brand auf der stillgelegten Kohlebergbaufläche des ehemaligen Tagebaugebiets Rusendorf im Altenburger Land in der Nähe der Landesgrenzen zu Sachsen und Sachsen-Anhalt .

Wie es weitergeht Die Sprinkleranlage rund um das betroffene Areal wird demnach künftig nicht mehr mit Trinkwasser, sondern mit Wasser aus dem vier Kilometer entfernten Bergbaurestloch gespeist.

Dafür wurden in den vergangenen Wochen zwei Rohrleitungen installiert.

Durch die Inbetriebnahme könne zudem das Trinkwassernetz der Region entlastet werden. „Nach aktuellen Drohnenbefliegungen sind inzwischen nur noch punktuelle Rauchentwicklungen auf dem Gelände festzustellen“, teilte das Unternehmen mit.

Der oberflächliche Kohlebrand sei von ursprünglich acht Hektar auf rund zwei Hektar eingedämmt worden.

Um die Fläche abzukühlen und nahezu rauchfrei zu bekommen, schätzt die LMBV , dass bis zum Jahresende gelöscht werden muss.

Als nächster Schritt ist die Abdeckung der Fläche mit Erdmassen geplant.

Gegen Ende des Jahres oder Anfang 2027 soll mit einer testweisen Prüfung der Tragfähigkeit begonnen werden.

Vollständigen Artikel bei Stern lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

Mehr von Stern

Alle ansehen ›

Mehr in Kultur

Alle ansehen ›