Verändertes Gefühl: Deutsche fühlen sich im Urlaub nicht mehr überlegen
Früher war der Sommerurlaub immer auch eine Selbstvergewisserung - im Ausland lief für deutsche Touristen vieles nicht so gut wie zu Hause. Heute ist das oft anders. Ein Experte sieht sogar eine Gefahr für die Demokratie.
Gerade kehren wieder Millionen Deutsche aus dem Urlaub in Italien, Spanien oder aus anderen schönen Ländern zurück. Das vorherrschende Gefühl dabei dürfte sein: Schade, dass die schönste Zeit des Jahres schon wieder vorbei ist.
Mitunter kommt noch eine andere Empfindung dazu: "Zu Hause ist es doch am besten!" Bundeskanzler Friedrich Merz etwa bekundete schon öfter Erleichterung über die Rückkehr auf heimischen Boden. Nach einer Afrikareise entfuhr es ihm dieses Jahr: "Was man am deutschen Brot hat, merkt man immer wieder, wenn man im Ausland ist."
Doch für viele Urlauber hat der Aufenthalt im Ausland die frühere Funktion der Selbstvergewisserung eingebüßt. Das Bewusstsein, aus einem in vielen Belangen überlegenen "mustergültigen" Heimatland anzureisen, ist einer nüchternen Realität gewichen. Egal, ob Infrastruktur, Digitalisierung oder Service - das Ausland hat aufgeholt, und das verändert das Reiseerlebnis spürbar.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.