Außenminister in der Ukraine: Als Wadephul zu Besuch in Kiew ist, greift Russland Vorort an
Johann Wadephul und Wolodymyr Selenskyj nehmen an einer Veranstaltung in Kiew teil, während Russland weiter angreift.
Der deutsche Außenminister macht vor Ort ein Versprechen.
Während des Aufenthalts von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat Russland den Vorort Boryspil mit ballistischen Raketen angegriffen.
Mitteilungen der ukrainischen Luftwaffe zufolge sind dabei mindestens drei Raketen eingesetzt worden.
Boryspil mit dem seit Kriegsbeginn geschlossenen internationalen Flughafen liegt nur knapp 30 Kilometer östlich der Dreimillionenstadt.
Luftalarm galt auch für Kiew .
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Wadephul nahmen zu diesem Zeitpunkt an einer Veranstaltung mit Kriegsveteranen teil.
Laut den Behörden wurden bei dem Angriff im Landkreis Boryspil mindestens zwei Menschen getötet.
Weitere acht seien verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets Kiew, Tymur Tkatschenko, bei Telegram mit.
Es gebe Schäden an Lagerhallen, geparkten Transportern, Wohnhäusern und mindestens einer Tankstelle.
Unbestätigten Berichten zufolge wurde vom russischen Militär auch besonders gefährliche Streumunition eingesetzt.
Die Ukraine wehrt sich seit viereinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion.
Wadephul kündigt weitere deutsche Hilfe und Gespräch mit Rubio an Wadephul reiste nach Kiew, um dem osteuropäischen Land weitere Unterstützung zuzusichern. „Deutschland stellt jetzt zusätzliche 50 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung“, sagte er bei einer Pressekonferenz mit seinem ukrainischen Kollegen Andrij Sybiha in Kiew.
Zugleich kündigte der Minister weitere Gespräche über zusätzliche Luftverteidigungssysteme für die Ukraine an.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.