Aufgefallen? - Bayern-Tor hätte in der Bundesliga nicht gezählt
Osnabrück – Am Ende ist die Szene nicht spielentscheidend – kurios ist sie trotzdem! Denn beim Pokalsieg des FC Bayern in Osnabrück (4:1) erzielt Michael Olise den Treffer zum 3:1 (73.), der in der Bundesliga wohl nicht gezählt hätte.
Denn: Olise bekommt den Ball bei der etwas glücklichen Mitnahme an der Strafraumkante an den Arm. Anschließend bleibt der Franzose cool und überlupft Osnabrücks herausstürmenden Torwart Jonas Krumrey zum 3:1. Das Problem: Nach den Handspiel-Regeln darf ein Treffer nicht zählen, wenn der Torschütze den Ball unmittelbar zuvor selbst mit der Hand oder dem Arm berührt hat – unabhängig davon, ob dies absichtlich geschieht.
Doch in Osnabrück bleibt der Treffer bestehen. Der Grund: In der ersten Runde des DFB-Pokals gibt es noch keinen Video-Schiedsrichter. Erst ab der zweiten Runde kommt der VAR zum Einsatz. Mit Video-Unterstützung wäre die Szene also noch einmal überprüft und der Treffer aufgrund des vorherigen Handspiels einkassiert worden. In der Bundesliga hätte Olises Tor deshalb nicht gezählt.
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