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Bittere Champions-League-Quali - Europa-K.o. für Eintracht und Wolfsburg

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Bittere Champions-League-Quali - Europa-K.o. für Eintracht und Wolfsburg

Riesen-Enttäuschung bei den deutschen Fußball-Frauen! Sowohl der VfL Wolfsburg als auch Eintracht Frankfurt sind in den Play-offs für die Ligaphase der Champions League ausgeschieden. Die Wölfinnen kassierten eine bittere Pleite bei Inter Mailand, zogen im Elfmeterschießen den Kürzeren. Die Hessinnen kämpften im Spiel bei PSG tapfer, mussten sich aber am Ende doch deutlich mit 1:5 nach Verlängerung geschlagen geben.

Die Wolfsburgerinnen waren mit einem komfortablen Polster ins Rückspiel gegangen, nachdem sie das Hinspiel zu Hause mit 2:0 gewonnen hatten. Doch in Mailand schien sich der Bundesligist zunächst zu sehr auf dieser Führung auszuruhen. Inter dominierte die Partie, ging durch Elisa Bartoli folgerichtig in Führung (39.).

Erst nach der Pause wachten die VfL-Frauen auf, hielten nun besser dagegen. Cora Zicai vergab in der 50. Minute die Chance zum Ausgleich. Viel mehr ging nach vorn zwar nicht, aber immerhin ließ der Bundesliga-Tabellenführer (zwei Siege, 10:3 Tore) hinten lange Zeit nichts mehr zu. Bis zur 84. Minute. Dann nagelte Elisa Polli das Leder aus kurzer Distanz unter die Latte – 2:0 für Inter (84.). Verlängerung. Bitter für die Wölfe. Und damit nicht genug. Nachdem Weronika Arasniewicz den wichtigen Treffer zum 1:2 (111.) für die Gäste erzielt hatte, traf Inters Marija Milinkovic in der Nachspielzeit der Verlängerung zum 3:1...

Im Elfmeterschießen zeigte Wolfsburgs fünfte Schützin Mara Alber Nerven, scheiterte an Inter-Torhüterin Runarsdottir. Das Aus für den VfL.

Im Gegensatz zu Wolfsburg hatte Frankfurt die schwierigere Ausgangsposition gehabt. Im Hinspiel hatte es zu Hause ein 1:1 gegen PSG gegeben. Im Rückspiel galt: verlieren verboten! Doch der Favorit aus Paris ging durch eine schöne Einzelleistung in Führung. Merveille Kanjinga umkurvte nach einem tollen Solo auch Torfrau Lina Altenburg, schoss danach aus spitzem Winkel an den Pfosten – traf dann aber im Nachschuss (33.).

Nach der Pause flog Frankfurts Hayley Raso auch noch mit Gelb-Rot vom Platz (66.). War's das schon für die Gäste? Nix da! Rebecka Blomqvist markierte für die dezimierte Eintracht den viel umjubelten Ausgleich (76.). Verlängerung! Dort allerdings schwanden die Kräfte der stark kämpfenden Gäste. Kanjinga (97.), Sakina Karchaoui (105. und 114.) und Rasheedat Ajibade (120.) machten für Paris alles klar.

Als einziges deutsches Team ist Meister FC Bayern für die Hauptrunde, die wie bei den Männern in einer Liga ausgespielt wird, gesetzt. Nur zwei Landesverbände dürfen sich über zwei sichere Startplätze in der 18 Teams umfassenden Liga freuen. Entscheidend ist die Länderwertung der Uefa. Dort führen in dieser Saison England (feste Starter: Manchester City und FC Arsenal, Chelsea in den Play-offs) und Frankreich. Deutschland hat seinen zweiten Platz verloren, und auch Spanien ist mit Titelverteidiger FC Barcelona und Viertelfinalist Real Madrid vorbeigezogen. Heißt: Aktuell müssen mehr deutsche Vereine durch die Quali-Mühle.

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