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Kultur

Finale in Berlin: US-Basketballerinnen trotzen Rückstand: Wieder WM-Gold

Stern ·
Finale in Berlin: US-Basketballerinnen trotzen Rückstand: Wieder WM-Gold

Die US-Basketballerinnen liegen gegen Frankreich deutlich zurück - und drehen dann richtig auf.

Anders als das Endspiel bei Olympia ist das Finale von Berlin frühzeitig entschieden.

Die Basketballerinnen der USA haben zum fünften Mal in Serie den WM-Titel gewonnen und im Finale ein fulminantes Comeback hingelegt.

Das Team um die herausragende Breanna Stewart erholte sich gegen Frankreich von einem 14-Punkte-Rückstand und setzte sich in Berlin am Ende klar mit 97:79 (43:45) durch.

Auch 2010, 2014, 2018 und 2022 hatte sich das Mutterland des Basketballs bei der WM durchgesetzt.

Neben Stewart (22 Punkte) punkteten auch Jackie Young (18), Kahleah Copper (15), Caitlin Clark (12) und Chelsea Gray (12) zweistellig.

Der Sieg über den Olympia-Zweiten Frankreich war der 36.

Erfolg in Serie bei Weltmeisterschaften.

Anders als im olympischen Finale vor zwei Jahren, als die USA 67:66 gewannen, war die Partie diesmal früher entschieden.

Starspielerin Clark drehte vor 12.233 Zuschauern erst in der zweiten Halbzeit so richtig auf.

Nächstes Duell bei Olympia ? Bis zum Endspiel hatten die Französinnen sogar das bessere und souveränere Turnier hingelegt als der Topfavorit, der auf A'ja Wilson als wertvollste Spielerin der nordamerikanischen Profiliga WNBA verzichten musste.

Clark , die gerne mit dem Dreierspezialisten Stephen Curry verglichen wird, profilierte sich bei der WM vor allem als Vorlagengeberin.

Die nächsten großen Aufeinandertreffen der beiden Nationen könnte es bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles oder der Weltmeisterschaft 2030 in Tokio geben.

Das französische Team hatte am Samstag Gastgeber Deutschland deutlich mit 86:64 besiegt.

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