Welterbe: Warum das Schloss Mosigkau umfassend saniert werden soll
Sachsen-Anhalt ist stolz auf das Welterbe, das es hierzulande zu bestaunen gibt.
Um es zu erhalten, muss investiert werden - wie etwa im Gartenreich Dessau-Wörlitz.
Was dort geplant ist.
Durch Sanierungsarbeiten in den kommenden Jahren soll das Schloss Mosigkau zukunftssicher gemacht werden.
Im Westlichen Kavalierhaus sollen ein Eingangsort zum Schloss, ein Servicepunkt und ein Lernraum entstehen, teilte die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz mit.
Die Maßnahmen sollen aber auch den Erhalt des Ensembles sichern und einen nachhaltigeren Betrieb des Bauwerks ermöglichen.
Das Schloss Mosigkau befindet sich im Gartenreich Dessau-Wörlitz, das zum Unesco-Welterbe gehört.
Eine umfassende Sanierung des Schlossensembles sei notwendig, da unter anderem Schäden an den Fassaden und am Dachwerk gefunden worden seien, hieß es.
Teil des Gartenreichs ist auch das Gotische Haus, das nach Angaben der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz ebenfalls saniert werden soll.
Heute besonders für seine Gemäldesammlung bekannt Das Schloss Mosigkau wurde von Prinzessin Anna Wilhelmine von Anhalt-Dessau als Sommersitz erbaut und zählt zu den letzten weitestgehend erhaltenen Rokokoensembles in der Region.
Im Galeriesaal gibt es eine nahezu vollständig erhaltene barocke Gemäldehängung - unter anderem mit Werken der Maler Anthonis van Dyck (1599-1641) und Peter Paul Rubens (1577-1640).
Die geplante Sanierung soll rund fünf Millionen Euro kosten.
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