Rücktritte: Der Fluch des Amts: Wer alles schon vom SPD-Vorsitz zurücktrat
Der Rücktritt von Bärbel Bas erschüttert die SPD.
Dabei besitzt die Partei damit Erfahrung.
Die Liste der gescheiterten Chefs – und Chefinnen – ist lang und illuster.
Die Trauer um ihre verstorbene Stieftochter, dazu die Angriffe aus der Union: So hat Bärbel Bas am Montag ihren sofortigen Rücktritt als Bundesarbeitsministerin und SPD -Vorsitzende begründet.
Nur ihr Bundestagsmandat will sie behalten.
So überraschend und ungewöhnlich der Schritt wirkt: Die SPD hat eine gewisse Routine mit Rücktritten ihrer Vorsitzenden.
Nur die ersten vier Nachkriegsjahrzehnte verliefen personaltechnisch sehr stabil.
Auf Kurt Schumacher war 1952 Erich Ollenhauser gefolgt, der das Amt bis zu seinem Tod 1963 ausübte.
Es folgte Willy Brandt, der nicht nur die Rekordzeit von 23 Jahren die Partei führte, sondern auch der erste SPD-Kanzler wurde.
Aber Brandt war es auch, der die Tradition der spontanen Rücktritte begründete.
Sie sorgte mit dafür, dass sich in den nächsten vier Jahrzehnten mehr als ein Dutzend Parteichefs in der Vorsitzendenposition abwechselten.
Hier sind die zugehörigen Namen – und politischen Schicksale:
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