Wohnungslosigkeit: Etliche Obdachlosencamps in Berlin seit 2025 geräumt
Immer wieder schlagen Wohnungslose in Berlin im Park oder am Straßenrand ihre Zelte auf.
In Mitte sollen Parkbetreuer ab sofort für Verbesserung sorgen.
In Berlin sind seit Anfang 2025 mehrere Hundert Obdachlosencamps und ähnliche Lager geräumt worden.
Im Bezirk Mitte etwa waren es rund 190 Camps, in Tempelhof-Schöneberg 110, in Friedrichshain-Kreuzberg 54 und in Pankow 14, wie aus einer Antwort der Sozialverwaltung auf eine Anfrage der AfD-Abgeordneten Kristin Brinker hervorgeht.
In Marzahn-Hellersdorf wurden demnach zwei Zeltlager insgesamt dreimal geräumt, Steglitz-Zehlendorf berichtet von einer Räumung.
Eine einheitliche Erfassung gibt es nicht, weshalb einige Bezirke keine Zahlen nennen.
Die Antwort wurde am 4.
Juni veröffentlicht.
Zum Teil bleiben die Zelte nur für einige Zeit stehen, an manchen Orten aber haben sich dauerhafte Camps entwickelt.
Ein Beispiel ist die Lewishamstraße in Charlottenburg , wo den Angaben nach zum Teil bis zu 15 Menschen schlafen.
In Mitte bereitet derzeit vor allem der Kleine Tiergarten in Moabit Sorgen.
In dem Park an der Turmstraße halten sich viele Wohnungslose und auch Drogenabhängige auf.
Um die Situation für alle angenehmer zu machen und die Sicherheit zu erhöhen, setzt der Bezirk ab sofort an drei Gebieten eine Parkbetreuung ein.
Neben dem Kleinen Tiergarten und umliegenden Parks gehören der Badestraßenkiez in Gesundbrunnen und der Bereich rund um den U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße dazu, wie der Bezirk mitteilte.
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