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Predigt über Ukraine-Krieg: Prozess um Eklat im Weihnachtsgottesdienst - Küster stirbt

Stern ·
Predigt über Ukraine-Krieg: Prozess um Eklat im Weihnachtsgottesdienst - Küster stirbt

An Heiligabend 2022 spricht eine Hamburger Pastorin in ihrer Predigt über den russischen Krieg gegen die Ukraine.

Das passt einem Besucher nicht.

Er ruft dazwischen und soll den Küster gestoßen haben.

Ein gewaltsamer Zwischenfall mit tödlichen Folgen in einem Weihnachtsgottesdienst beschäftigt das Landgericht Hamburg.

Angeklagt ist ein 60 Jahre alter Arzt.

Er soll während eines späten Gottesdienstes an Heiligabend 2022 lautstark dazwischengerufen haben, als die Pastorin den russischen Krieg gegen die Ukraine ansprach.

Politik gehöre nicht auf die Kanzel, rief er nach Angaben der Staatsanwaltschaft.

Der Küster und zwei weitere Männer der Gemeinde versuchten den Störer zu beruhigen.

Als sie ihm sagten, dass er sonst die Kirche verlassen müsse, soll er den Küster kraftvoll von sich gestoßen haben.

Der 65-Jährige stürzte und erlitt dabei eine mehrfache Beckenfraktur.

Klinik schickt verletzten Küster nach Hause Nach einer Untersuchung im Krankenhaus entließen ihn die Ärzte wieder, weil die Brüche wegen einer Überlagerung mit intaktem Knochenmaterial auf Röntgenbilder nicht erkennbar gewesen seien.

Er wurde entlassen, erlitt jedoch wenige Tage später eine Beinvenenthrombose und starb an einer Lungenembolie.

Die Anklage lautete auf Körperverletzung mit Todesfolge und Störung der Religionsausübung.

Der Angeklagte, der mit seiner Ehefrau als Beistand zum Prozess erschien, äußerte sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu den Vorwürfen.

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