Personalie: Maier möchte nicht mehr – Schenk als neue SPD-Landeschefin?
Georg Maier macht Platz: Warum sein Verzicht auf eine erneute Kandidatur als Landesvorsitzender der SPD auch persönliche Gründe hat und wer seinen Hut schon in den Ring werfen möchte.
Nach sechs Jahren an der Spitze der Thüringer SPD möchte sich Georg Maier von dem Posten zurückziehen.
Beim Landesparteitag am 21.
November werde er nicht mehr als Landesvorsitzender kandidieren, bestätigte er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.
Zuvor hatte der „Stern“ über die Pläne berichtet. „Das bedeutet in keinster Weise einen Rückzug aus der Politik“, sagte Maier der Deutschen Presse-Agentur .
Er werde weiter Innenminister bleiben.
Dieses Amt sei auch mit ein Grund, weshalb er beim Landesparteitag am 21.
November nicht mehr als Vorsitzender kandidieren wolle. „Die Aufgaben als Innenminister werden nicht einfacher“, sagte der 59-Jährige.
Er verwies unter anderem auf hybride Bedrohungslagen und auf das AfD-Verbotsverfahren.
Letzteres liege ihm „sehr am Herzen“.
Seine Entscheidung stehe in keinem Zusammenhang mit aktuellen politischen Geschehnissen auf Bundes- oder Landesebene, betonte er.
Stattdessen wolle er auch mit Blick auf seine Familie „etwas reduzieren“, wie er dem „Stern“ sagte.
Maier ist verheiratet und hat unter anderem eine junge Tochter.
Diese kam in der Nacht vor dem Tag zur Welt, als Maier zum Landesvorsitzenden gewählt wurde. „Ich war noch im Kreißsaal, als der Landesparteitag anfing und kam dann gegen 10.00 Uhr, wurde dann zum Vorsitzenden gewählt – das war bewegend.“ Maier steht seit Herbst 2020 an der Spitze des Landesverbandes.
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