Schlagabtausch in Magdeburg: Schulze und Siegmund pampen sich vehement an
Wahlkampfduell in Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Schulze wirft AfD-Spitzenkandidat Siegmund vor, eine "Marionette" von Alice Weidel zu sein. Siegmund will "Grundprobleme" lösen. Was er damit meint? Sachsen-Anhalt sei nur "der erste Schritt".
Der Ton ist von Anfang an rau. "Ich bin überzeugt, dass Ulrich Siegmund, dass die AfD kein Konzept für die Themen der Zukunft für Sachsen-Anhalt hat", eröffnet Ministerpräsident Sven Schulze von der CDU das halbstündige TV-Duell am Mittwochabend im MDR. Die AfD wolle, "dass Frauen als allererstes viele Kinder kriegen, dann sollen sie die auch noch nicht zur Schule bringen", denn die AfD wolle "die Schulpflicht abschaffen". Am Ende gehe es der AfD darum, "Frauen zurück an den Herd" zu bringen.
In seiner Entgegnung wirft Siegmund Schulze vor, "aus einer abgehobenen Perspektive über den Wettbewerber zu urteilen" und "Fake News" zu verbreiten. Das sei, "was die Gräben in diesem Land aufreißt". Er wolle, "dass wir wieder zusammenhalten, dass wir als eine Gemeinschaft denken".
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