Modedesigner Bob Mackie ist tot: Er entwarf Outfits für Cher, Tina Turner und Marilyn Monroe
Auf sein Konto gehen zahlreiche denkwürdige Auftritte auf den roten Teppichen und Showbühnen in Hollywood und anderswo. Der für seine Arbeit mit Stars wie Cher , Tina Turner und vielen weiteren Musik-Größen bekannte US-Modedesigner Bob Mackie ist tot.
Er ist im Alter von 87 Jahren gestorben, hieß es in einer Mitteilung auf seinem Instagram- und Facebook-Profil. Mackie habe zuvor eine Lungenentzündung gehabt und sei im Krankenhaus gestorben, zitierte die «New York Times» Mackies langjährigen Designchef.
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Mackie galt als einer der bekanntesten Kostümdesigner der US-Unterhaltungsbranche. Besonders eng war seine Karriere mit Sängerin Cher verbunden, für die er zahlreiche Bühnen- und Fernsehoutfits entwarf. Seine häufig mit Pailletten, Federn und Strass besetzten Kreationen prägten das Erscheinungsbild der Sängerin maßgeblich.
Auch Stars wie Diana Ross , Tina Turner, Elton John (das legendäre Entenkostüm!), Beyoncé und Sabrina Carpenter trugen seine Entwürfe. Sein Motto lautete: »Wage es, bemerkt zu werden.« Und das hat dann auch oft genug vorzüglich funktioiniert. Aktuelle Stars wissen Mackies Arbeit ebenfalls zu schätzen: So ließ sich Taylor Swift für das Artwork ihres aktuellsten Albums in einem Outfit des Designers ablichten.
Seine Karriere begann Mackie Anfang der Sechzigerjahre als Zeichner für Kostümdesigner in Hollywood. Dabei fertigte er auch eine Entwurfsskizze für das berühmte Kleid an, das Marilyn Monroe 1962 bei ihrem »Happy Birthday, Mr. President«-Auftritt für US-Präsident John F. Kennedy trug.
Für seine Arbeit wurde Mackie mehrfach mit einem Emmy ausgezeichnet. Für Kostümdesigns erhielt er zudem drei Oscar-Nominierungen. 2019 gewann er für das Broadway -Musical «The Cher Show» einen Tony Award.
Trotz seiner Erfolge in Hollywood betone Mackie einst: »Mit meinen Klienten stehe ich nur in Kontakt, wenn sie etwas zum Anziehen brauchen. Ich will nie ihr bester Freund sein.«
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel.