Protest gegen CDU: „Braune Scheiße zu brauner Scheiße“: Linke Aktivisten attackieren CDU-Büros
In mehreren Städten hat die Interventionistische Linke vor CDU-Büros Pferdemist ausgekippt.
Sie kritisiert die CDU wegen der Wahl des AfD-Landtagspräsidenten Tobias Rausch.
Aus Protest gegen die Wahl des AfD-Landtagspräsidenten Tobias Rausch in Sachsen-Anhalt haben linke Aktivisten am Donnerstag vor mehreren CDU -Büros in Deutschland Pferdemist abgeladen.
Rausch wurde möglicherweise mit Stimmen der CDU ins Amt gewählt.
In Hamburg kippten die Aktivisten den Mist vor der CDU-Parteizentrale ab.
Am Zaun der Villa am Leinpfad in Winterhude sei zudem ein Transparent aufgehängt worden, das die CDU beschuldigte, „den Weg frei für Faschisten“ zu machen, sagte ein Parteisprecher der Nachrichtenagentur DPA.
Die Polizei bestätigte eine nicht angemeldete Versammlung von rund zehn Personen am Leinpfad.
Sie stellte die Personalien von zwei Teilnehmern fest, hieß es vom Lagedienst der Polizei.
Sie müssten nun zumindest mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht rechnen.
Hamburger Verfassungsschutz stuft Interventionistische Linke als gewaltorientiert ein Die linksextreme Gruppe Interventionistische Linke (IL) bekannte sich offenbar in einer Pressemitteilung zu der Aktion.
Der Hamburger Verfassungsschutz stuft die Gruppe als gewaltorientiert ein.
Sie sei besonders in den Bereichen „Antifaschismus“ und „Antirassismus“ aktiv und vertrete eine „eindeutig gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtete Ideologie“.
Auch die Bremer CDU-Parteizentrale war betroffen.
Mehrere Schubkarrenladungen Pferdemist waren im Eingangsbereich und auf dem Gehweg verteilt, wie die Polizei mitteilte.
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