Lustrinelli will neue Spieler - „Wir müssen etwas machen. Horst weiß Bescheid“
Bei Union Berlin läuft der Transfer-Endspurt! Nach dem bevorstehenden Millionen-Verkauf von Ilyas Ansah (21) an Hull City macht Trainer Mauro Lustrinelli (50) jetzt eine klare Ansage Richtung Manager. Seine deutliche Botschaft an Horst Heldt (56): „Wir müssen etwas machen. Horst weiß Bescheid.“
Spätestens seit dem Abgang von Ilyas Ansah (21) zu Premier-League-Klub Hull City ist klar: Die Eisernen brauchen Verstärkung. Der U21-Nationalspieler bringt mit einer Ablöse von 22 bis 24 Millionen Euro zwar frisches Geld in die Kasse, hinterlässt sportlich aber eine große Lücke.
Lustrinelli verhehlt nicht, wie schwer der Verlust wiegt: „Natürlich verlieren wir einen Topspieler. Für uns ist das ein Verlust.“ Gleichzeitig hofft der Schweizer, dass Union die Lücke auf dem Transfermarkt schließen kann. Vor allem in der Offensive drückt der Schuh. Andrej Ilic (26) und Oliver Burke (29) fallen verletzt aus. Heldt hat also bis Transferschluss am Dienstagabend noch viel zu tun.
Ein erster Neuzugang ist bereits da. Innenverteidiger Felix Uduokhai (28) absolvierte am Donnerstag seine erste Laufeinheit in Köpenick. Der Ex-Bundesligaprofi kommt von Besiktas Istanbul und soll die Defensive stabilisieren. Lustrinelli freut sich über den Abwehrspieler: „Felix kann sicher seine Erfahrung und Leadership einbringen. Wir brauchten auch einen linken Innenverteidiger, der mit dem linken Fuß spielt.“
Doch Uduokhai allein wird wohl nicht reichen. Dank der Ansah-Millionen verfügt Union über finanziellen Spielraum für weitere Transfers. Die Verantwortlichen suchen vor allem nach Lösungen für die Offensive. Neben möglichen Zugängen könnten auch weitere Spieler den Verein verlassen. Als Wechselkandidat gilt unter anderem Verteidiger Leopold Querfeld.
Nachwuchstalent Tim Blaszczak (19) hat seinen Vertrag verlängert und wird für ein Jahr an Regionalligist Luckenwalde verliehen.
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