„Bares für Rares“ am 27. August 2026 - Diamantring so wertvoll wie ein Luxusauto
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Donnerstag, dem 27. August 2026, zum Verkauf gestellt werden.
Gleich zu Beginn der heutigen Sendung bekommt Horst Lichter ein wunderschönes Schmuckstück mit wortwörtlich außergewöhnlicher Strahlkraft zu Gesicht: Elke aus Regensburg bringt einen prachtvollen Ballerina-Diamantring zu „Bares für Rares“, den ihr Vater einst ihrer Mutter geschenkt hatte. Der war Vorstandsvorsitzender einer Bank, in dessen Geschäftskreisen es üblich war, dass die Frauen hochwertigen Schmuck trugen. Elkes Mutter besaß dabei wohl das kostbarste Stück. Der Ring war derart wert- und prunkvoll, dass ihn die Familie den „kleinen Mercedes“ nannte.
Und dieser Spitzname ist alles andere als übertrieben, wie ein Blick in die Expertise des Goldschmieds zeigt, der den Ring im Jahr 1974 anfertigte. Er bezifferte den damaligen Wert des Schmuckstücks auf sage und schreibe 28.700 D-Mark. Nach heutiger Kaufkraft entspricht das, halten Sie sich fest, rund 56.000 Euro. Für diese gewaltige Summe konnte man sich damals tatsächlich eine Mercedes-S-Klasse kaufen.
Seinen enormen Wert verdankt das Schmuckstück vor allem seinem außergewöhnlichen Diamantbesatz: Im Zentrum sitzt ein prachtvoller, lupenreiner Stein von 1,04 Karat in der höchsten Farbqualität. Ihn umgeben Diamanten im Tropfen- und Trapezschliff mit insgesamt 1,41 Karat. Gefasst sind die Steine in 750er- Weißgold . Ihre raffinierte Anordnung erinnert an das Tutu einer Ballerina, daher der Name. Für eine moderne Luxuslimousine reicht sein heutiger Wert zwar nicht mehr, ein Auto bekommt man dafür aber auch heute noch allemal: Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) bewertet den Ring mit 5.000 bis 6.000 Euro.
Das sehen die Händler ganz ähnlich: Bereits das erste Gebot beläuft sich auf 5.000 Euro. Schnell treiben sie den Preis auf 6.000, 7.000 und schließlich 9.000 Euro. Anaisio Guedes (50) sichert sich schließlich das „Traumjuwel“ für 9.500 Euro und schwärmt anschließend, es sei der schönste Ring, den er jemals bei „Bares für Rares“ gekauft habe. Der einstige „kleine Mercedes“ ist inzwischen zwar deutlich günstiger als ein modernes Nobelautomobil. Mit 3.500 Euro über der maximalen Expertise hat Verkäuferin Elke aber trotzdem einen absoluten Coup gelandet.
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ :
Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF .
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