US-Wahl 2028: Kaliforniens Gouverneur Newsom überlässt Kamala Harris das Feld
Gavin Newsom liebäugelt seit Längerem mit einer Präsidentschaftskandidatur.
Tritt Kamala Harris an, ziehe er jedoch zurück, erklärt der Gouverneur Kaliforniens.
Der als möglicher Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten gehandelte Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom , will nicht in das Rennen um das höchste Staatsamt einsteigen, sollte er dabei gegen die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris konkurrieren. „Ich würde nicht antreten, wenn sie antritt“, sagte Newsom in einem veröffentlichten Auszug eines Interviews des Senders CNN.
Der 58-Jährige begründete seine Haltung damit, dass er und die ebenfalls aus dem Bundesstaat Kalifornien stammende Harris sich in den Vorwahlen der Demokraten gegenseitig Stimmen wegnehmen würden.
Dies wäre dann „ein Geschenk des Himmels für alle Anderen.
Die würden einen höllischen Spaß daran haben“, sagte Newsom. „Gegenseitig garantierte Vernichtung, sie dient keinem höheren Zweck.“ Der kalifornische Gouverneur bezog sich darauf, dass sich seine Wählerbasis und die von Harris nach seiner Ansicht teilweise überschneiden.
Der Videoausschnitt zeigt den Gouverneur und den CNN -Moderator Jake Tapper knietief im Wasser beim Angeln im Bundesstaat Montana.
Das gesamte Interview sollte am Dienstag ausgestrahlt werden.
Bekommt Kamala Harris eine zweite Chance? Newsom hatte in der Vergangenheit offengelegt, dass er eine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten erwägt.
Er sorgt immer wieder mit beißender Kritik an dem republikanischen Amtsinhaber Donald Trump für Aufmerksamkeit.
In den Onlinenetzwerken fährt er eine Kampagne gegen Trump, in der er dessen Internetbotschaften in Rhetorik und Stil parodiert.
Wie Trump setzt Newsom dabei auch mit Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugte Bilder ein.
Harris wiederum, die 2024 die Präsidentschaftswahl gegen Trump verloren hatte, sagte im Frühjahr, dass sie über eine erneute Teilnahme am Präsidentschaftsrennen nachdenke.
Ihre Kandidatur gegen Trump war 2024 durch ihren verspäteten Einstieg in den Wahlkampf erschwert worden.
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