Heute vor 20 Jahren: Transrapid-Unglück im Emsland: Der Tod kam auf der Teststrecke
Am 22.
September 2006 rast der Transrapid im Emsland auf einen Werkstattwagen.
23 Menschen sterben.
Das Unglück verändert die Zukunft der Magnetschwebebahn.
Knapp 32 Kilometer lang ist die Trasse, auf der ein Entwicklerteam den Transrapid von 1987 bis 2011 intensiv getestet hat.
In einer Höhe von fünf Metern rauschte hier einst die Magnetschwebebahn über die Versuchsstrecke im Emsland in Niedersachsen hinweg – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 450 Kilometern die Stunde.
Damals war das milliardenschwere Projekt, das vom Bund gefördert wurde, eine Touristenattraktion.
Menschen aus der ganzen Welt reisten täglich nach Lathen an, um das Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst zu bestaunen.
Teilweise warteten sie stundenlang in der Schlange, um für 18 Euro zehn Minuten rasante Fahrt zu genießen.
Bis 2006 besuchte mehr als eine halbe Million Menschen die Teststrecke.
Werkstattwagen blockierte Transrapid-Strecke Am 22.
September 2006 machten sich elf Mitarbeiter und zwei Lehrlinge des RWE-Konzerns auf den Weg von Nordhorn nach Lathen .
Sie waren zu einer Messfahrt eingeladen.
Auch ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen und neun Mitarbeiter eines Altenpflegedienstes hatten an dem Tag eine Einladung für eine Fahrt mit der Schwebebahn.
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