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Rheinland-Pfalz: Gewalt im Freibad: Eine erste Bilanz der Saison

Stern ·
Rheinland-Pfalz: Gewalt im Freibad: Eine erste Bilanz der Saison

Ein Nachmittag im Freibad heißt eigentlich: abkühlen, austoben und dabei den Sommer genießen.

Doch nicht jeder Badetag bleibt friedlich.

Wie viele Übergriffe gab es diese Saison bereits? Die Freibadsaison neigt sich langsam dem Ende zu - und sie verlief nicht überall ungetrübt und friedlich.

Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen Monaten nach vorläufigen Zahlen mehr als 200 Vorfälle in Freibädern oder anderen Badeanstalten registriert.

Das geht aus einer Bilanz für den Zeitraum von Anfang Mai bis Anfang August hervor, die das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt (LKA) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Am häufigsten erfasste die Polizei Körperverletzungsdelikte: 49 Fälle.

Aus dem Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung - etwa sexuelle Belästigung oder exhibitionistische Handlungen - wurden 12 Delikte registriert.

Hinzu kamen 42 Fälle von Diebstahl, bei denen unter anderem Bargeld oder Smartphones entwendet wurden, sowie sieben Delikte aus dem Bereich der Bedrohung.

Die Zahlen stammen laut LKA aus dem polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem - daher seien sie nur eingeschränkt aussagekräftig und als Tendenz zu verstehen.

Die vorliegenden Daten schließen beispielsweise auch Polizeieinsätze ein, die sich letztlich als Fehlalarm entpuppt haben.

Schlägereien und geworfene Steine Die Polizei musste in diesem Sommer mehrfach zu Freibädern ausrücken.

Im Mai gerieten etwa in einem Freibad in Kaiserslautern zwei Gruppen aneinander.

Was als Streit begonnen haben soll, endete nach Darstellung der Polizei in einer handfesten Auseinandersetzung: Erst warf ein junger Mann mutmaßlich einen Stein in die andere Gruppe, dann gingen die beiden Seiten aufeinander los.

Es gab mehrere Verletzte.

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