Monarch ist zwei Wochen krankgeschrieben - Mette-Marit und Haakon sorgen sich um König Harald
Oslo (Norwegen) – Die Sorgen hören für Prinzessin Mette-Marit (52) und ihren Mann Prinz Haakon (52) nicht auf. Ihr Vater, Norwegens König Harald V. (89) ist erneut ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eigentlich sollte eine Behandlung seiner Bluterkrankung dem Monarchen helfen und seinen Gesundheitszustand stabilisieren. Nun macht ihm jedoch eine Nebenwirkung der Therapie zu schaffen. Gut, dass er dabei Unterstützung von seinen Liebsten hat.
Der älteste Monarch Europas musste am Montag (17. August) nach einer ärztlichen Untersuchung ins Rikshospitalet in Oslo gebracht werden. Der Grund: Harald wird seit mehreren Wochen wegen einer hämolytischen Anämie, einer Form der Blutarmut, mit Kortison behandelt. Nun teilte der norwegische Hof mit: „Dies führte zu einer Flüssigkeitsansammlung im Körper, die im Krankenhaus behandelt werden muss.“
Am Dienstag besuchten Mette-Marit und Haakon Harald gemeinsam in der Klinik. Aktuelle Fotos zeigen, wie der Kronprinz und seine Frau vor dem Krankenhaus in Oslo vorfahren, in dem der Monarch seit gestern behandelt wird. Auch die Schwester des Königs, Prinzessin Astrid, hat demnach in dem Hospital vorbeigeschaut. Das Königshaus kommentierte die Berichte nicht.
Für König Harald V. heißt es erneut: kürzertreten und sich schonen. Der 89-Jährige soll für zwei Wochen krankgeschrieben sein. Während dieser Zeit übernimmt Kronprinz Haakon (53) die Aufgaben des Monarchen.
Harald sitzt seit 1991 auf dem norwegischen Thron und ist inzwischen der älteste amtierende König Europas. Sein Gesundheitszustand gibt allerdings seit Jahren immer wieder Anlass zur Sorge. Der Monarch bewegt sich mittlerweile mit Krücken und musste sich in der Vergangenheit unter anderem einer Herzoperation unterziehen. Auch mehrere Atemwegsinfektionen setzten ihm zu.
Vor rund zwei Jahren erwischte es Harald besonders heftig. Nach einer Infektion musste der König mehr als zwei Monate kürzertreten und sich vollständig erholen. Schon damals wurde deutlich: Mit 89 Jahren will und kann der Monarch nicht mehr jede Verpflichtung wie früher wahrnehmen. Harald kündigte deshalb an, sein Arbeitspensum künftig etwas herunterzufahren und sich mehr Ruhe zu gönnen.
Seinen Thron aufgeben will Harald jedoch nicht. Eine Abdankung kommt für den König weiterhin nicht infrage. Er begründet dies unter anderem mit seinem Eid, den er bei seiner Thronbesteigung vor dem norwegischen Parlament geleistet hat und der ihn bis zu seinem Lebensende an das Amt bindet.
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