Kriminalität: Schüsse in Berliner Café: Angeklagter äußert Bedauern
In einem Café fallen Schüsse.
Ein Gast wird durch zwei Projektile lebensgefährlich verletzt.
Jahre später steht der mutmaßliche Schütze vor Gericht.
Mehr als sieben Jahre nach beinahe tödlichen Schüssen in einem Café steht ein 51-Jähriger vor dem Landgericht Berlin .
Er soll mit einem gesondert verfolgten Mittäter einen damals 54-Jährigen attackiert haben.
Der Angeklagte habe dem Opfer eine „Abreibung“ verpassen wollen und mehrmals auf die Beine des Mannes gefeuert, so die Staatsanwaltschaft.
Der 51-Jährige gab die Schüsse zu Prozessbeginn zu und äußerte Bedauern.
Er habe den Mann nicht töten oder in Lebensgefahr bringen wollen, erklärte der Angeklagte über seinen Verteidiger.
Er sei bei dem Geschehen in einer Teestube in Berlin-Tiergarten erheblich alkoholisiert gewesen.
Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz.
Erst Faustschläge, dann mehrere Schüsse Zu dem Angriff war es am späten Abend des 9.
Mai 2019 gekommen.
Zunächst habe der Begleiter des Angeklagten dem inzwischen 62-jährigen Geschädigten mehrere Faustschläge in das Gesicht versetzt.
Dann habe der 51-Jährige mehrere Schüsse abgefeuert.
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