Waldbrandschutz: Brandenburg stärkt Waldbrandzentrum - Länder ziehen mit
Die Waldbrandsaison lief im vergangenen Jahr glimpflich ab - aber die Feuer können schnell ein großes Ausmaß annehmen.
Brandenburg setzt verstärkt auf die Zusammenarbeit mehrerer Bundesländer.
Bei der Bekämpfung von Waldbränden wird aus Sicht der Landesregierung Brandenburg eine länderübergreifende Zusammenarbeit zunehmend wichtiger.
Innenminister Jan Redmann (CDU) sagte, er gehe davon aus, dass das Waldbrandkompetenzzentrum Brandenburg mit Unterstützung anderer Bundesländer noch ausgebaut werde.
Brandenburg sei hier gerade im Gespräch mit Sachsen.
Redmann besuchte am Nachmittag das Waldbrandkompetenzzentrum in Wünsdorf/Zossen (Kreis Teltow/Fläming).
Die Einrichtung, die Fachwissen und Konzepte zur Waldbrandbekämpfung bündelt, sei Vorreiter in Deutschland.
Eine personelle Stärkung des Zentrums hatte Redmann bereits vor kurzem angekündigt.
317 Waldbrände im vergangenen Jahr Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben des Innenministeriums 317 Waldbrände in Brandenburg.
Sie betrafen eine Fläche von rund 252,3 Hektar.
Es handelte sich meist um kleinere Feuer, wie aus dem Waldbrandbericht 2025 hervorgeht.
Der größte Brand mit 141 Hektar ereignete sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog (Teltow-Fläming).
Dort brannte es auch in diesem Jahr schon mehrmals.
Zuletzt waren rund 308 Hektar des munitionsbelasteten Gebiets in Jüterbog betroffen.
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