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Er verrät es in BILD - Biathlon-Olympiasieger denkt über Pause nach

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Er verrät es in BILD - Biathlon-Olympiasieger denkt über Pause nach

Dresden – Ausgerechnet in der Saison nach seinem Olympia-Triumph könnte Martin Ponsiluoma (30) im Biathlon-Weltcup kürzertreten. Was hinter der überraschenden Winter-Ansage steckt, verrät der Schwede BILD beim City-Biathlon in Dresden.

Am Sonntag fand zum dritten Mal das Sommerrennen in der sächsischen Landeshauptstadt statt. Bei dem Showevent treten 20 Stars der Biathlon-Elite auf Rollskiern gegeneinander an. Einer von ihnen: Verfolgungs-Olympiasieger Ponsiluoma.

Auch wenn es für den Schweden in Dresden nur zu Rang sechs reichte, könnte es für ihn abseits der Loipe derzeit kaum besser laufen. Vor wenigen Wochen verkündete der 30-Jährige gemeinsam mit seiner Partnerin Hanna Öberg (30), ebenfalls Biathletin, dass das Wintersport-Traumpaar das erste Kind erwartet.

Für Öberg bedeutet der Nachwuchs zwangsläufig eine Wettkampfpause. Doch auch der werdende Vater könnte im kommenden Winter mehrere Rennen auslassen. „Mal schauen, wie viele Rennen ich laufen werde. Ich freue mich auf die Wettkämpfe, aber das Baby kommt an erster Stelle – das ist das Wichtigste“, erzählt der Biathlet BILD.

Damit rückt auch der Kampf um den Gesamtweltcup für ihn in den Hintergrund. Ponsiluoma: „Wenn ich eine oder mehrere Wochen verpasse, dann wird es hart, im Gesamtweltcup etwas zu reißen, aber ich gebe mein Bestes.“

Ganz anders sieht es bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Otepää (Estland) aus. Dort will der Olympiasieger ganz vorne mitmischen. „Wir haben wieder eine Weltmeisterschaft, das ist etwas Großes. Dort will ich gut sein“, erklärt er.

Ein Wörtchen mit um die Medaillen wollen jedoch auch die Deutschen reden. Beim City-Biathlon in Dresden setzte Justus Strelow (29) bereits ein erstes Ausrufezeichen: Der gebürtige Sachse gewann das Heimrennen und sorgte damit für einen gelungenen Sommer-Auftritt vor der anstehenden Weltcup-Saison.

Und auch Strelow hat die WM schon fest im Blick: „Bei der WM geht es um Medaillen und da wollen wir als Team Deutschland mindestens eine gewinnen.“ Seine Teamkollegen haben bis dahin allerdings noch Luft nach oben: Philipp Horn (31) und Philipp Nawrath (33) mussten sich in Dresden mit den Plätzen vier und fünf begnügen.

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