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Kultur

Zum Tod des Monarchen: Warum König Harald für mich ein Wahnsinnstyp war

Stern ·
Zum Tod des Monarchen: Warum König Harald für mich ein Wahnsinnstyp war

Unsere Autorin hat einige Zeit in Norwegen gelebt und schnell gelernt, wie sehr König Harald das Land prägte – auf seine ganz besondere Art.

Ein persönlicher Abschied.

Als ich 2010 nach Oslo zog, hatte ich außer meinem damaligen deutsch-norwegischen Freund mit Norwegen nichts am Hut.

Ich war kein Fan, kannte die Gepflogenheiten nicht, auch die Sprache war mir fremd.

Kein Geringerer als König Harald war es, durch den ich zu begreifen begann, wie dieses Volk tickt: liberal, freundlich, lustig.

Zwischen verlassenen Bauerndörfern und dem Reichtum der Ölindustrie schwebten immer sie über dem Land: Harald und Sonja.

Ein König und eine Königin wie die Meyers von nebenan.

Bodenständig und warmherzig.

In den knapp drei Jahren, in denen ich in Norwegen wohnte, traf ich niemanden, der nicht Fan des Königshauses und speziell des Königs war.

Und ich verstand: Er ist es, der diese Nation prägt wie kein anderer.

Nun ist Harald V. im Alter von 89 Jahren gestorben.

Ich verabschiede mich von ihm mit einem persönlichen Brief: Kjaere Kong Harald, was warst Du für ein Wahnsinnstyp.

Mit lässiger Leichtigkeit und skandinavischer Coolness bist Du schon als junger Mann einen jahrelangen Kampf mit Deinem Vater, König Olaf, eingegangen.

Sonja, die große Liebe Deines Lebens, wolltest Du nicht hergeben, nur weil sie bürgerlich war.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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