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Renten-Talk bei Tacke - Linken-Chefin geht komplett unter

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Renten-Talk bei Tacke - Linken-Chefin geht komplett unter

Parolen gegen Fakten! Bei ZDF-Talkmasterin Sarah Tacke (43) ging Linken-Chefin Ines Schwerdtner (36) im Streit über die Rentenpläne der Koalition gegen CDU-Rentenexperte Pascal Reddig (31) komplett unter. Die Fetzen flogen besonders, als Schwerdtner die Idee einer neuen Aktien-Rente nach schwedischem Vorbild kritisierte. Darüber könnten sich nach Meinung der Linken-Chefin nur die „reichen Freunde“ des Bundeskanzlers bei seiner früheren Investmentfirma freuen.

Schwerdtner haute gleich einen massiven Vorwurf raus: „Das ist natürlich der feuchte Traum von Blackrock-Managern, dass das Ganze am Aktienmarkt endlich wieder 3,6 Milliarden Euro als Dauerauftrag von allen deutschen Bundesbürgern an den Aktienmarkt geht!“ Doch Reddig hielt voll dagegen: „Mit so einer Aussage lassen Sie wirklich Menschen mit niedrigem Einkommen im Stich.“

Sichtlich erbost setzte die Linke -Chefin noch einen drauf: „Dass die CDU jetzt die niedrigen Einkommen entdeckt, das macht mich richtig wütend!“, wetterte sie. „Arme Menschen interessieren Sie sonst überhaupt nicht!“ Reddigs knallharter Konter: „Offensichtlich geht es Ihnen um Polarisierung und Populismus und nicht um die Frage, wie wir es schaffen, dass an den Aktienmärkten künftig alle profitieren!“

Denn, so das Versprechen des Experten aus der Rentenkommission der Bundesregierung: „Ein System zu schaffen, in dem auch Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen über staatliche Lösungen daran beteiligt werden, wird dazu führen, dass diejenigen, die jetzt anfangen, auf jeden Fall höhere Renten haben werden.“

Reddig konterte: „Es stimmt einfach nicht, wenn Sie immer wieder behaupten, da würden Renten verzockt. Es führt dazu, dass die Renten höher ausfallen. Jedes Land, das das betrieben hat, hatte damit Erfolg. Dass wir in Deutschland den Weg nicht gegangen sind, führt dazu, dass die Renten bei uns so niedrig sind!“

Doch Schwerdtner wollte trotzdem lieber an der bisherigen Finanzierung über Beiträge festhalten. Ihr letztes Argument: „Das Umlagesystem hat Weltkriege überlebt, es hat ökonomische Krisen überlebt, es wird auch Friedrich Merz noch weiter überleben.“

Aber auch damit stieß sie auf energischen Widerspruch: „Den demographischen Wandel wird man nicht wegleugnen können“, warnte Reddig. Seine Analyse: „Die Beitragssätze steigen, das Rentenniveau sinkt. Unsere Idee ist, dass zwar die Beitragssätze nicht sofort stabilisiert werden können, aber wir es wenigstens schaffen, dass die Rente steigt.“

Positive Signale sendete der CDU-Politiker auch für die Aktivrente (Zuverdienst bis 2000 Euro im Monat steuerfrei), die bisher nur für Arbeitnehmer gilt: „Wir haben vereinbart, dass wir das jetzt sehr schnell evaluieren“, kündigte er an. „Und wenn auch die Selbstständigen in die Rente einzahlen, gibt es keinen Grund mehr, dass bei der Aktivrente da ein Unterschied gemacht wird.“

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