Kriminalität: Sexualstraftäter nach Moldau ausgeliefert
Vor gut einem Jahr verurteilte ein Gericht in Moldau den Mann zu 15 Jahren Haft.
Um der Strafe zu entkommen, versuchte er, in Deutschland unterzutauchen.
Doch die Polizei kam ihm auf die Spur.
Ein 32-jähriger verurteilter Sexualstraftäter ist aus Sachsen in die Republik Moldau ausgeliefert worden.
Der Mann wurde vor knapp zwei Wochen am Frankfurter Flughafen den moldauischen Behörden übergeben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mitteilte.
Der Mann war nach seiner Verurteilung im Sommer 2025 zu einer 15-jährigen Haftstrafe wegen Menschenhandels mit Kindern und Kinderpornografie in Deutschland untergetaucht.
Eigenen Angaben zufolge soll er sich in Berlin aufgehalten haben.
Festnahme in Löbau Er wurde mittels internationaler Fahndung über Interpol gesucht.
Die Bundespolizei nahm ihn im vergangenen Februar auf einem Parkplatz in Löbau (Landkreis Görlitz) fest.
Seitdem befand sich der 32-Jährige in Auslieferungshaft.
Das Oberlandesgericht Dresden erklärte die Auslieferung am 17.
Juni für zulässig.
Laut moldauischem Urteil zwang der Mann zwischen Oktober 2018 und Januar 2019 zwei 14-Jährige mit Täuschungen und Drohungen zur Übersendung sexualbezogener Fotos.
Eine 14-Jährige brachte er demnach zu sexuellen Handlungen gegen ihren Willen.
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