Fußball-Nationalmannschaft: XXL-Klopp und das neue Wir-Gefühl: „Mehr geht erstmal immer“
44 Spieler! Das ist ein dickes Ding.
Mit dieser Rekordzahl in zwei eigenen Kadern für vier Länderspiele startet Jürgen Klopp in seine DFB-Karriere.
Der Bundestrainer versteht sich auf starke Signale.
Jürgen Klopp packt an.
Vor der Verkündung seines Rekordaufgebotes mit 44 Namen für den ersten Schritt zur Rettung der Fußball-Nation schleppte der neue Bundestrainer eine Pappkiste in den überfüllten Presseraum auf dem Frankfurter DFB-Campus.
Das Geheimnis über den Inhalt des Kartons lüftete er schnell.
Kappen als Geschenk für die staunenden Reporter.
Eine trug der 59-Jährige selbst.
Der Leitsatz „Einer von 83 Millionen“ und das schwarz-rot-goldene Sponsorenlogo prangten auf der Kopfbedeckung.
Klopps Signal: Alle sollen gefälligst mitwirken am Neuaufbau der nach dem nächsten WM-Debakel darniederliegenden Nationalmannschaft.
Ein Wir-Gefühl soll zum Fundament des Neuanfangs werden.
Aber: Die Entscheidungen trifft jetzt er.
Natürlich.
Und was für welche.
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